Rasendünger Test / Vergleich 2020

Rasendünger Test 2020
Rasendünger Test und Vergleich 2020

Finden Sie den besten Dünger für Ihren Rasen

Willkommen bei unserem umfangreichen Rasendünger Vergleich 2020. Eine gesunde Rasenfläche ist das A und O eines schönen Gartens. Bei schlechter Nährstoffversorgung oder langer Trockenheit kann er allerdings schnell braun und unansehnlich werden. Mit Hilfe des richtigen Düngemittels führen Sie ihm die dringend benötigten Nährstoffe zu, damit Sie wieder einen dichten, grünen Grasteppich erhalten.

Doch welcher ist der beste Grasdünger? Das vielseitige Angebot macht die Auswahl des richtigen Düngers schwierig. Daher hat unsere Redaktion etliche Produkte untersucht und für Sie die besten Rasendünger in einer übersichtlichen Vergleichstabelle zusammengefasst. Zudem haben wir einen Kaufberater erstellt, der Ihnen die Suche nach dem besten Dünger für Ihren Rasen zusätzlich erleichtert.

Hinweis: Unsere Produktvergleiche basieren auf unterschiedlichen Quellen, wie technischen Daten, Kundenrezensionen und Rasendünger Tests von Stiftung Warentest und anderer renommierter Institute. Mehr zu unserem Bewertungsverfahren.

Die wichtigsten Fakten

  • Rasendünger ist für einen gesunden, widerstandsfähigen Rasen unerlässlich und gehört deshalb zum Pflegeprogramm
  • Langzeitdünger sorgt für eine langanhaltende Gesundheit
  • Gute Rasendünger sind bereits für unter 3 Euro pro Kilogramm erhältlich
  • Der Preis pro Quadratmeter schwankt, je nach Aufwandsmenge, zwischen 5 und 35 Cent

Rasendünger Vergleich

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Daten zuletzt aktualisiert:
25.05.2020
Modell
Typ
Meinung
Preis
Düngerart
Langzeitdünger geben die Nährstoffe nur nach und nach in den Boden ab und wirken meist über mehrere Wochen. Kurzzeitdünger sind hingegen für die schnelle Nährstoffzufuhr konzipiert, allerdings selten empfehlenswert.
Zustand
Kombi-Dünger
Bei manchen Rasendüngern handelt es sich um Kombi-Produkte, die beispielsweise Unkraut- oder Moosvernichter enthalten.
Hauptinhaltsstoffe
lt. Hersteller
Je nachdem, welche Nährstoffe dem Rasen bzw. Boden fehlen, sollte der entsprechende Dünger gewählt werden. Es handelt sich dabei um Herstellerangaben.
Anwendungszeit
Fläche ca.
Die ungefähre Rasenfläche, die Sie mit diesem Produkt düngen können. Der Wert kann je nach Aufbringungsart und Intensität variieren.
Aufwandsmenge
Die vom Hersteller empfohlene Aufwandsmenge pro Quadratmeter.
Inhalt
weitere Größen
Hier erfahren Sie, in welchen Verpackungsgrößen dieser Dünger noch verkauft wird.
Merkmale
Bericht
Preis
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Die besten Rasendünger 2020

  1. Platz 1 - (4.8/5.0): (Rasendünger)
  2. Platz 2 - (4.6/5.0): (Rasendünger)
  3. Platz 3 - (4.6/5.0): (Rasendünger)
  4. Platz 4 - (4.6/5.0): (Rasendünger)
  5. Platz 5 - (4.6/5.0): (Rasendünger)
  6. Platz 6 - (4.6/5.0): (Rasendünger)
  7. Platz 7 - (4.5/5.0): (Rasendünger)
  8. Platz 8 - (4.4/5.0): (Rasendünger)
  9. Platz 9 - (4.3/5.0): (Rasendünger)
  10. Platz 10 - (4.3/5.0): (Rasendünger)

Wissenswertes über Rasendünger

Was ist ein Rasendünger und welche Funktion hat er?

Ein Rasen versorgt sich über den im Boden natürlich vorkommenden Nährstoffgehalt. Das Bodenalter, starke Beanspruchungen, suboptimale Witterungsbedingungen, Krankheiten und vieles mehr entziehen dem Erdboden zunehmend wichtige Nährstoffe. Sofern dann keine zusätzliche Nährstoffzufuhr von außen stattfindet, nimmt der Rasen langfristig Schaden.

Unter Rasendünger ist ein Pflegeprodukt für den Rasen zu verstehen, das diese wertvollen Nährstoffe beinhaltet. Die Funktion liegt darin, den im Erdreich natürlich vorkommenden Nährstoffgehalt zu ergänzend, um eventuellen Mangelerscheinungen vorzubeugen und bei zu niedrigem Gehalt Defizite auszugleichen. Prinzipiell spielen hierbei Stickstoff, Phosphor, Kalium und Magnesium die wichtigste Rolle.

Die Nährstoffe werden auf dem Boden aufgebracht und von den Graswurzeln aufgenommen. Ob als Kurz- oder Langzeitdünger, durch die zusätzliche Bereitstellung von Nährstoffen können die Bodenbedingungen für ein gesundes, dichtes Wachstum, Aufbau von Widerstandsfähigkeit und die Regeneration bei Schwächung oder Erkrankungen verbessert werden. Einem Nährstoffmangel wird mit regelmäßigen Gaben von Rasendünger vorgebeugt.

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Wann lohnt sich der Einsatz eines Rasendüngers?

Eine Verwendung von Dünger lohnt sich insbesondere für Grünflächen, die Stress durch Belastungen haben, Hitze ausgesetzt sind oder in denen sich viel Unkraut oder Moos ausbreiten. Dort verhilft der richtige Rasendünger vor allem als Langzeitdünger zu einem gesunden, robusten Wachstum. Aber auch für Rasen, der auf magerem Boden gesät wurde, wie ihn beispielsweise lehm- und sandhaltige Erde darstellen, ist der Gebrauch von Rasendünger unabdingbar.

Zudem besitzen Graspflanzen, die oft geschnitten werden, einen hohen Nährstoffbedarf, der durch Rasendünger optimal gedeckt wird. Kurzum: Rasen- und insbesondere Langzeitdünger lohnen sich für Gartenbesitzer, die viel Wert auf eine gesund und gepflegt aussehende Rasenfläche legen.

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Welcher Rasendünger ist der beste?

Der Dünger sollte ideal auf die Bedürfnisse Ihres Rasens angepasst sein und das Anwendungsgebiet zur gewünschten Jahreszeit passen. Wir haben Ihnen die besten Rasendünger in einer übersichtlichen Vergleichstabelle samt Preisvergleich aufgeführt, so dass Sie schnell das für Sie beste Düngeprodukt finden können.

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Wie viel kostet guter Rasendünger?

Die Preise für Kurz- und Langzeitdünger variieren stark. Letztendlich bestimmen aber Zusammensetzung, Inhaltsstoffe und vor allem die Qualität sowie Wirkungsweise und -dauer den Preis. Für einen guten Rasenlangzeitdünger zahlen Sie meist mehr, als für einen einfachen Kurzzeitdünger.

Damit Sie nicht mehr bezahlen, als notwendig, finden Sie in unserem Rasendünger Vergleich die günstigsten Angebote für den Rasendünger Ihrer Wahl. Da Kurzzeitdünger weniger empfehlenswert sind und auch seltener verkauft werden, haben wir diese in der Vergleichstabelle außen vor gelassen.

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Welche Rasendünger-Arten gibt es?

Es wird zwischen zwei Grundarten unterschieden:

Organischer Rasendünger

Der organische Rasendünger besteht aus natürlichen Bestandteilen, was diesen bei vielen Hobbygärtnern / Rasenbesitzern zum geeigneteren Rasendünger macht.

Vorteile
  • Nachhaltige und ressourcensparende Produktion - daher umweltfreundlich
  • Verbessert die Wasserspeicherung
  • Optimiert Nährstoffgehalt im Boden je nach Zusammensetzung / Inhaltsstoffen, besitzt aber meist geringeren Nährstoffanteil
  • Fördert die Bodenstruktur
  • Für jeden Bedarf als Kurzzeit- und Langzeitdünger erhältlich
  • Stellt keine Gefahr für eine Grundwasserverschmutzung dar
  • Überdüngung nahezu unmöglich
  • Keine gesundheitlichen Gefahren für Mensch oder Tier bei Hautkontakt bekannt
Nachteile
  • Erhöhtes Risiko der Unterdosierung (erkennbar an Moosbildung)
  • Wirkung tritt deutlich später ein, als bei Mineral-Rasendünger
  • Rasenverbesserung erst nach Wochen bemerkbar

Mineral-Rasendünger

Bei einem Mineral-Dünger handelt es sich um einen Kunstdünger. Er wird hauptsächlich in der Landwirtschaft eingesetzt und aufgrund seine schnellen Wirksamkeit in kommerziellen Gärtnereien eingesetzt.

Vorteile
  • Wirkung meist innerhalb von drei bis fünf Tagen
  • Mit einzelnen Nährstoffen sowie als Nährstoff-Mix erhältlich, somit ideale Anpassung an den Bedarf möglich
  • Wird als Kurzzeit- und Langzeitdünger angeboten
Nachteile
  • Umweltbelastend, da Herstellung hohe Energie- und Ressourcen-Intensität erfordert
  • Fachkenntnis empfehlenswert, um Überdüngung zu vermeiden
  • Erhöhtes Verbrennungsrisiko des Rasens
  • Bodenqualität kann sich langfristig betrachtet verschlechtern
  • Kann Gleichgewichtsstörungen der Bodenchemie hervorrufen
  • Gegebenenfalls Schwermetalle beinhaltet
  • Bei Kontakt Allergien oder Vergiftungserscheinungen möglich (vor allem bei Kindern und Haustieren)
  • Längere Wartezeit muss nach dem Düngen eingehalten werden, um Hautkontakt zu verhindern

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Was ist sogenannter NPK-Dünger?

Bei einem NPK-Dünger handelt es sich um einen reinen Kunstdünger, der gleich mehrere Kernnährelemente enthält. Daher wird er im Gegensatz zu einem Einnährstoffdünger auch als Mehrnährstoffdünger bzw. Volldünger bezeichnet. Die Abkürzung NPK steht für die chemischen Hauptbestandteile des Düngers. Da jedes Element eine bestimmte Wirkung auf die Rasenpflanze hat, ist die Zusammensetzung eines Düngeprodukts beim Kauf wichtig.

  • N: Stickstoff
  • P: Phosphor
  • K: Kalium

Alternativ gibt es auch Zweinährstoffdünger oder Teildünger, die mit Zusätzen von Spurennährstoffen im Handel erhältlich sind. Dazu zählen beispielsweise NP- (Stickstoffphosphat), NK- (Stickstoffkali) oder NMg-Dünger (Stickstoffmagnesiumsulfat).

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Woran erkenne ich, welchen Dünger mein Rasen benötigt?

Die Wahl des richtigen Düngers ist entscheidend, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Je nachdem, welchen Mangel Ihre Rasenfläche besitzt, sollte sich der Rasendünger entsprechend zusammensetzen.

Die am häufigsten enthaltenen chemischen Elementen und ihre Wirkung:

Symbol Element Wirkung Symptome
N Stickstoff fördert das Wachstum ausgebleichte Grasfarbe, schwarzes Gewebe an älteren Halmen
P Phosphor dient der Zellfunktionen und dem Wurzelwachstum rötliche Blattfärbung, Kümmerwachstum
K Kalium Stärkung gegen Trockenheit und Erkrankungen Vertrocknungen, Nekrosen der Halmränder (abgestorbenes Gewebe), Krankheiten
S
Schwefel unterstützt die Proteinbildung Störung des Immunsystems, Befall von Pilzen oder Schädlingen
Mg
Magnesiumoxid Aufbau von Blattgrün (Chlorophyll), schöneres Aussehen Blattaufhellungen
Fe
Eisen Steuerung der Enzymaktivität, Regulierung der Zellatmung keine - in der Regel ausreichend im Boden vorhanden

Bei den gängigsten NPK-Düngern werden die Kernnährstoffe in Prozent (%) angegeben. Auf Verpackungen finden sich dann häufig Bezeichnungen wie zum Beispiel: "15+10+6". Dies bedeutet, dass der Rasendünger 15 % Stickstoff, 10 % Phosphor und 6 % Kalium enthält.

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Was sind Kombi-Rasendünger?

Als Kombi-Dünger werden Produkte bezeichnet, die sich aus den zwei Hauptarten zusammensetzen oder zusätzlich zum Rasendünger eine weitere Funktion besitzen.

Mischdünger

Ein Mischdünger setzt sich aus Mineral- und organischem Rasendünger zusammen. Auf diese Weise werden die jeweiligen Vorteile der beiden Arten miteinander vereint. Der Mineral-Anteil wirkt kurzfristig, während beim organischen Anteil die Wirkung von einem Langzeitdünger ein häufiges Nachdüngen unnötig macht. Benutzt wird der Kurz- und Langzeitrasendünger als Misch-Produkt, wenn akuter Nährstoffmangel besteht und längerfristig ein ausgewogenes Nährstoffangebot im Boden gewährleistet werden soll.

Rasendünger mit Unkrautvernichter

Wenn sich Unkraut im Rasen immer breiter macht, kann dies unter anderem an einem reduzierten Bodennährgehalt liegen. Da Unkraut dem Rasen dann noch die wenigen Nährstoffe entzieht, ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Rasen Schädigungen zeigt. Zudem ist Unkraut eine optische Störung, vor allem bei sehr gepflegtem Zierrasen. Mit einem Kombi-Rasendünger, der gleichzeitig einen Unkrautvernichter enthält, werden Sie das Unkraut schnell los und versorgen Ihren Rasen mit benötigten Nährstoffen. Ideal ist ein Langzeitrasendünger, der den Rasen langfristig dicht wachsen lässt, sodass es neues Unkraut schwer hat, sich dazwischen zu setzen.

Rasendünger mit Moosvernichter

Moos lässt sich nur schwer aus dem Rasen entfernen. Deutlich einfacher geht es mit einem speziellen Moosvernichter. In Kombination mit einem Rasenlangzeitdünger fügen Sie dem Boden gleichzeitig wertvolle Nährstoffe zu, die das erneute Wachstum von Moos längerfristig verhindert.

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Was ist ein Herbst-Rasendünger?

Im Herbst, wenn es in Richtung Winter geht und die Wachstumsphase sich dem Ende neigt, stellt Rasen einen anderen Anspruch an die Versorgung, als im Frühjahr oder Sommer. Hier geht es vorrangig darum, ihn gut zu stärken, damit er problemlos den Winter übersteht. Aus diesem Grund gibt es Herbst-Rasendünger, der als Langzeitdünger gewählt werden sollte, damit der Rasen durchgehend bis zum nächsten Frühjahr robust bleibt. Vor allem viel Kalium macht einen guten Herbst-Langzeitdünger aus. Für sattes Grün auch in den Wintermonaten, sorgen zudem Magnesium und Eisen.

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Welche Darreichungsformen gibt es bei Dünger?

Granulat

Am häufigsten zielen Nachfragen auf Rasendünger aus Granulat. Mit einem Streuwagen oder -anhänger kann es perfekt gleichmäßig auf dem Rasen verteilt werden. Vor allem Rasenlangzeitdünger ist ausschließlich als Granulat erhältlich, da nur in dieser Form die Inhaltsstoffe langsam in den Boden abgegeben werden können. Granulat-Langzeitdünger ist in der Regel deutlich günstiger als Flüssigdünger. Allerdings verfliegt es vielfach auch, wenn es ein wenig windiger ist.

Flüssigdünger

Für den privaten größeren Garten wird Flüssigdünger selten eingesetzt, da er mittels Sprühbehältnis schwerer gleichmäßig zu verteilen ist. Lediglich für kleinere Rasenflächen findet er gelegentlichen Einsatz. Zudem ist er nicht als Langzeitrasendünger erhältlich, sodass die Wirkungsdauer recht kurz ist. Angeboten wird er stets als Konzentrat, das zur Anwendung mit Wasser zu mischen ist.

Salz

Mineraldünger wird vielfach in Salzform angeboten. Vor allem bei Magnesium-Produkten wird beispielsweise Bittersalz (MgSO4) verwendet. Salz hat eine stark wasserlösliche Eigenschaft, sodass eine schnelle Wirkung gewährleistet ist. Daher wird Salz nicht als Rasenlangzeitdünger eingesetzt.

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Welcher Rasendünger sollte im Frühjahr eingesetzt werden?

Im Frühjahr braucht ein Rasen wichtige Nährstoffe, die ihm im Winter gefehlt haben. Empfehlenswert sind dann mineralische Langzeitdünger, die zwischen März und April verabreicht werden. Sie werden am besten von den Wurzeln aufgenommen und lassen den Rasen wieder zu Kräften kommen. Erst danach sollten weitere Rasenpflegemaßnahmen unternommen werden.

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Wann streut man Rasendünger mit Unkrautvernichter?

Rasendünger, die einen Unkrautvernichter enthalten, sollten ausschließlich zwischen April und September ausgebracht werden, wenn sich die Rasenpflanzen in der Vegetationsperiode befinden. Je nach Produkt und den enthaltenen Wirkstoffen empfehlen sich ein bis zwei Düngungen pro Jahr mit 20 bis 30 g pro Quadratmeter. Achten Sie auf eine Ruhephase zwischen zwei Düngungen von mindestens 40 Tagen, damit sich das Gras erholen kann.

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Bei welchem Wetter sollte man den Rasen düngen?

Um eine optimale Wirkung zu erzielen, sollten Sie die Rasendüngung vom Wetterbericht abhängig machen. Der optimale Zeitpunkt ist gekommen, wenn es feucht und etwas bedeckt ist. Anschließender Regen macht eine zusätzliche Bewässerung per Gartenschlauch oder Rasensprenger unnötig.

Eine Einschwemmung mit Wasser ist hilfreich, da der Rasendünger ansonsten zu langsam wirken würde. Bei mineralischen Düngeprodukten kann es zudem durch eine hohe Salzkonzentration zu Verbrennungen der Rasenpflanzen kommen, sofern der Boden zu trocken ist.

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Wie häufig sollte man einen Rasen düngen?

In der Regel reichen zwei bis drei Düngungen im Jahr vollkommen aus, je nach Rasenfläche, Witterung und Beanspruchung.

  1. Die erste Rasendüngung mit höherer Dosierung sollte demnach im Frühjahr, zwischen März und April, stattfinden.
  2. Sofern eine Nachbehandlung erforderlich ist, kann mit einer geringeren Dosis im Mai oder Juni nachgedüngt werden.
  3. Die letzte Düngung des Rasens findet dann zwischen Juli und August mit passendem Herbstdünger statt.
  4. Bei stark strapaziertem Rasen kann auch eine spätere Düngung mit Herbstdünger im September oder Oktober stattfinden.

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Ist eine Wartezeit nach der Rasendünger-Gabe erforderlich?

Das kommt darauf an, welchen Rasendünger Sie verwenden:

  • Organischer Langzeitdünger: sofort begehbar, wenn sachgemäß bei der Düngung vorgegangen wurde
  • Mineral-Rasenlangzeitdünger: begehbar nach nächstem Regenguss oder kräftiger Rasensprengung
  • Langzeitdünger mit Unkrautvernichter: frühestens nach zwei bis drei Tagen begehbar, wenn mindestens zwei Bewässerungen stattgefunden haben, damit der Unkrautvernichter zuverlässig eingezogen ist
  • Langzeitdünger mit Moosvernichter: frühestens nach fünf Tagen begehbar, wenn an Tag 2 gewässert und an Tag 4 erneut gewässert wurde

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Gibt es giftige Rasendünger?

Es gibt einige giftige Inhaltsstoffe beziehungsweise solche, auf die vor allem Kinder und Haustiere allergisch reagieren können. Dazu zählen:

  • Rizinusschrot: oft in günstigem organischem Langzeitdünger zu finden
  • Unkrautvernichter: ist vielfach giftig
  • Eisen-II-Sulfat: meist in Langzeitdünger mit Moosvernichter enthalten
  • Mineral-Langzeitdünger: Hautreizungen und allergische Reaktionen können vor allem bei Kindern auftreten
  • Blaukorn: manchmal in mineralischem Langzeitdünger enthalten, ist giftig für kleine Kinder und Hunde

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Welche Markenhersteller von Rasendünger gibt es?

Zu den führenden Herstellern von Gartenbedarf inklusive Dünger gehören WOLF-Garten, COMPO und Neudorff. Hier erhalten Sie Kurz- und Rasenlangzeitdünger für jeden Bedarf mit hohen Qualitätsstandards. Markenprodukte zeichnen sich vor allem durch zuverlässige Wirkungen, umweltschonende Inhaltsstoffe und lange Haltbarkeit aus.

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Wo kann man Rasendünger kaufen?

Rasendünger wird in der Regel zwischen Frühjahr und Herbst in jedem Fachhandel für Gärtnerbedarf sowie in zahlreichen Baumärkten angeboten. Ganzjährig können Sie Dünger aber auch über das Internet bestellen. Hierzu stehen Ihnen viele Onlineshops für Gartenprodukte beziehungsweise Rasenpflege sowie Verkaufsplattformen wie beispielsweise Amazon zur Auswahl. Beim Kauf im Internet profitieren Sie von einem deutlich größeren Angebot sowie meist von günstigeren Preisen.

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Welche Alternativen gibt es zu Rasendünger?

Blaukorn

Bei Blaukorn handelt es sich um einen chemisch hergestellten Volldünger, welcher als Granulat- und Flüssigdünger angeboten wird. Er gilt als echte Rasendünger-Alternative, weil Blaukorn Stickstoff, Phosphor sowie Kalium beinhaltet, wobei die Zusammensetzungen je nach Hersteller und Produkt variieren. Weil es sich schnell auflöst, handelt es sich um keinen Rasenlangzeitdünger.

Verwendet werden kann Blaukorn für alle Garten- und Kübelpflanzen, somit auch für den Rasen. Sowohl der Umgang als auch die Dosierung sollten mit Bedacht vorgenommen werden. Es ist als chemisches Düngemittel "aggressiv" und kann Verbrennungen des Rasens verursachen und ist zudem für kleine Kinder giftig. Deshalb sollte Blaukorn nicht auf Rasenflächen verwendet werden, auf denen Kinder spielen.

Öko-Dünger 3A86

3A86 ist eine Bezeichnung für Öko-Dünger als sogenanntes Pflanzenhilfsmittel. Die 3 weist auf die Anzahl der Wirkungen hin und die 86 steht für die Anzahl von Inhaltsstoffen. Als Hauptbestandteile werden Meeresalgen verwendet, die neben Mineralien und Spurenelemente auch Mikronährstoffe, Vitamine sowie verschiedene Enzyme liefern. Diese Kombination sorgen für eine Förderung des Bodens und kurbeln das Wachstum an.

Anzuwenden ist der Öko-Dünger 3A86 für alle Grünpflanzen, die einen Boden mit höherem pH-Wert benötigen, wie beispielsweise Rasen. Mit einer empfohlenen Anwendung von zwei- bis dreimal im Jahr, fällt diese Alternative nicht unter die Langzeitdünger. Erhältlich ist dieser in flüssiger Form und als Pulver zum Anmischen mit Wasser.

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Kaufberatung: Tipps zum Rasendünger Kauf

Rasendünger bietet für jedes Rasenproblem die Lösung und versorgt Böden mit wichtigen Nährstoffen, die Ihr Rasen für ein gesundes Wachstum benötigt. Worauf Sie beim Kauf achten müssen, erfahren Sie in unserer Kaufberatung.

Langzeitdünger oder Kurzzeitdünger?

Vor dem Kauf sollten Sie sich die Frage stellen, ob Ihr Rasen schnelle Unterstützung durch Dünger erhalten muss oder es um eine längerfristige Verbesserung der Bodenqualität geht. Auch die Jahreszeit ist dabei entscheidend. Im Frühjahr sollte eher ein Rasenlangzeitdünger zum Einsatz kommen. Er löst sich langsam innerhalb von drei bis sechs Monaten auf und gibt dementsprechend pro Tag deutlich geringere Stoffe in den Boden ab.

Für den akuten Fall bietet Ihnen hingegen der Kurzzeitdünger die bessere Wahl, da dieser schnelllöslich ist und unverzüglich den Nährstoffgehalt im Boden in "voller Dosis" erhöht, um stark belasteten und geschwächten Rasen zügig zum Regenerieren zu verhelfen. Bei der Verwendung von Kurzzeitdünger für die regelmäßige Pflege sollten Sie berücksichtigen, dass ein höheres Risiko von Überdosierung und "Verbrennen" besteht. Zudem ist öfter nachzudüngen, was sich in den jährlichen Kosten bemerkbar macht.

Da Langzeitdünger in den meisten Fällen die bessere Wahl ist, haben wir uns im Rasendünger Vergleich auch nur auf diese Düngerart konzentriert.

Inhaltsstoffe

Sie sollten vor dem Kauf entscheiden, welche Wirkung Sie mit dem Rasendünger erzielen möchten. Daraus ergeben sich die Inhaltsstoffe, die Ihr Kurz- oder Rasenlangzeitdünger beinhalten sollte:

Stickstoff (N)

Stickstoff fördert das Wachstum und sorgt für ein sattes Grün. Fehlt es dem Rasen an diesem Stoff, zeigt sich das meist in "ausgebleichter" Grasfarbe, schwarzem Gewebe an älteren Halmen und schlechtem Wurzelwachstum. Der empfohlenen Gehalt liegt zwischen fünf und 22 Prozent.

Phosphor (P)

Phosphor dient vorrangig der Zellfunktionen, dem Wurzelwachstum und versorgt Rasen mit Energie. Als Inhaltsstoff kommt es in Kurz- und Langzeitdünger-Produkten in der Regel nur als P2O5 (Phosphorpentoxid) vor. Bei Diphosphorpentoxid handelt es sich um eine Zusammensetzung aus Phosphor und Oxid. Liegt ein Phosphormangel vor, zeigt sich das durch rötliche Blattfärbung, Kümmerwachstum und eine insgesamt verschlechtere Entwicklung. Gängig ist ein Phosphorgehalt zwischen fünf und 15 Prozent.

Kalium (K)

Kalium wird zur Stärkung des Rasens eingesetzt, damit dieser besser mit Trockenheit, kalte Witterung sowie Erkrankungen umgehen kann. Durch Kalium kann Rasen besser Wasser speichern und eine Optimierung der Belastbarkeitsgrades wird erreicht. Fehlt es an Kalium, macht sich vielfach durch Vertrocknungen, Nekrosen der Halmränder und durch eine erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten bemerkbar. In der Regel sind zwischen fünf und 25 Prozent Kalium in einem guten Kurz- oder Langzeitdünger beinhaltet.

Unkrautvernichter

Wächst unerwünschtes Unkraut im Rasen, sollten Sie vor dem Kauf folgendes beachten: reiner Unkrautvernichter wird nur auf betroffene Stellen gegeben. Dabei muss es sich unbedingt um einen Unkrautvernichter handeln, der ausschließlich für breit-blättriges Unkraut wirkt, denn nur dann stellen Sie sicher, dass Sie nicht gleichzeitig auch den Rasen vernichten.

Von dem Kauf eines separaten Unkrautvernichters, den Sie mit einem Dünger selbst vermengen möchten, wird abgeraten. Es kann zu unerwünschten Reaktionen führen und Ihren Rasen stark schädigen. Deshalb sollten Sie bei Unkraut im Rasen stets ein Kombi-Produkt wählen, bei dem Unkrautvernichter und Düngestoff ideal aufeinander abgestimmt sind.

Moosvernichter

Moos im Rasen sollte stets entfernt werden, da es den Boden verdichtet und die Wasserdurchlässigkeit stark beeinträchtigen kann - abgesehen davon, dass es sich unaufhörlich ausbreitet, wenn es nicht gestoppt wird. Dies kann entweder per Vertikutierer erfolgen oder mit einem entsprechenden Moosvernichter. Ähnlich wie beim Unkrautvernichter, sollten Sie bei diesem Problem immer die Kombination "Moosvernichter und Rasendünger" wählen und auf eine eigene Mixtur verzichten.

Die Düngerstoffe sind in guten Kombi-Produkte ideal aufeinander abgestimmt und sorgen dafür, dass sich der Rasen von bereits vorhandenen Schäden durch das Moos schneller regeneriert. Darüber hinaus werden durch ein beschleunigtes Wachstum kahle Stellen und Auslichtungen durch die Moosentfernung schneller wieder mit Rasen bedeckt. Dies kann mit Rasensamen zur Nachsaat unterstützt werden.

Rasendünger-Menge

Bei der Verwendung von Rasenlangzeitdünger sollten Sie unbedingt eine ausreichende Menge kaufen, damit Sie die gesamte Fläche in einem Durchgang düngen können. Wenden Sie den Rasendünger nur an bestimmten Stellen an, entsteht ein ungleichmäßiges Rasenbild.

Wie viel Dünger Sie für Ihre Rasenfläche insgesamt benötigen, können Sie in der Regel der jeweiligen Produktangaben entnehmen. Um eine Unter- und Überdosierung zu vermeiden, empfehlen wir Ihnen, sich an die Dosierungsempfehlung des Herstellers zu halten. Entsprechend der Dosierung kann es vorkommen, dass Sie mehr Rasendünger benötigen, als auf dem Produkt angeben. Dies beruht darauf, dass es sich stets um Durchschnittswerte handelt und leichte Abweichungen vorkommen können.

Unser Experten-Tipp:
Kaufen Sie vorsichtshalber etwas mehr Dünger als nötig, um notfalls eine Reserve zu haben. Überschüssiger Rasendünger lässt sich problemlos bis zur nächsten Düngung lagern.

Anwendungszeitpunkt

Ihre Kaufentscheidung sollten Sie davon abhängig machen, wann Sie welchen Kurz- oder Langzeitdünger verwenden möchten. Berücksichtigen Sie dabei, dass es auf die jeweilige Nährstoffzusammensetzung ankommt, welche den optimalen Anwendungszeitpunkt bestimmt.

Im Frühjahr beginnt die Wachstumsperiode und Ihren Rasen können Sie mit Stickstoff unterstützen. Dieser sollte bei der Herbstdüngung aber maximal geringfügig vorhanden sein, dafür aber vermehrt Kalium. Das verleiht Ihrem Rasen mehr Stärke, damit er gut über den kalten Winter kommt.

Preis

Beim Kauf sollten Sie nicht nur auf den Kaufpreis achten, sondern auf den Preis pro Quadratmeter. Bei Onlineshops ist dieser oftmals angegeben. Im Vorort-Handel müssen Sie ihn selbst errechnen oder sich beraten lassen.

Ein vermeintlich günstiger Rasendünger kann sich anschließend als teure Investition herausstellen, wenn Sie damit aufgrund einer verhältnismäßig hohen Dosierung deutlich weniger Quadratmeter düngen können. Zudem sagt der Preis meist nichts darüber aus, ob es sich um einen Qualitäts-Rasendünger handelt.

Umweltschutz

In der heutigen Zeit ist ein bedachter und vor allem rücksichtsvoller Umgang mit der Umwelt wichtig. Für Ihre Kaufentscheidung sollten Sie beachten, dass es Rasendünger mit unterschiedlicher Energie- und Ressourcen-Intensität gibt.

Mit organischem Dünger treffen Sie eine umweltfreundliche Wahl. Nahrungsmittelreste aus der Lebensmittelherstellung werden hierzu verwendet, die ansonsten im Müll landen würden. Allerdings sollten vor allem Veganer wissen, dass auch ein Recyceln von Schlachtabfällen vorkommen kann. Mineraldünger basiert hingegen auf einer künstlichen Herstellung oder auf einem Lagerstättenabbau.

Hilfreiches Zubehör

Um ein gleichmäßiges Verteilen von Rasen-Kurz- und Langzeitdünger zu erreichen, empfiehlt sich die Anschaffung einer Streuhilfe, falls Sie diese nicht bereits besitzen. Dazu eignen sich Streuwagen, Streuanhänger für Rasentraktoren und Aufsitzrasenmäher sowie Handstreugeräte. Mit diesen können Sie die Dosierung optimal einstellen und den Rasendünger bequem ausbringen, ohne ihn in die Hand nehmen zu müssen.

Lagerung

Rasendünger können Sie sowohl in Granulat- als auch in flüssiger Form längerfristig lagern. Achten Sie bei festem Dünger auf eine trockene Lagerung. Sollte das Granulat dennoch durch Feuchtigkeit verklumpt sein, fügen Sie einfach Wasser vor der nächsten Anwendung hinzu. Sobald es sich darin aufgelöst hat, können Sie es noch als Sprühdünger verwenden.

Bei Flüssigdünger brauchen Sie kein Verklumpen zu befürchten, sodass dieser auch im folgenden Jahr sofort gebrauchsfertig ist. Dennoch sollten Sie auf die Haltbarkeit achten. Bei Rasendünger verhält es sich ähnlich wie bei Medikamenten: die Wirkung kann nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums nachlassen.

Rasendünger Testberichte

Um Ihnen eine weitere Entscheidungshilfe mitzugeben, durchsuchen wir regelmäßig die bekanntesten Fachzeitschriften wie Stiftung Warentest oder Ökö-Test nach einem Rasendünger Test. Die in den Verbrauchermagazinen gekürten Testsieger und Preis-Leistungssieger finden Sie in der unten aufgeführten Übersicht. Die Ausgaben mit den getesteten Produkten sind teilweise als kostenpflichtige Downloads erhältlich.

Fachmagazin Ausgabe Rasendünger Testbericht
ÖKO-TEST 05/2018

Organische Rasendünger im Test: Nur vier Dünger sind empfehlenswert

Quellenangaben und weitere Informationen

Noch mehr Wissenswertes über Kurz- und Langzeitdünger für Rasenflächen finden Sie auf Wikipedia und den verschiedenen Herstellerseiten.


Autor Frank Gerlach

Über den Autor
Frank Gerlach

Als gelernter Landschaftsgärtner hat Frank ein Faible für nützliche Gartengeräte aller Art. Daher testet und schreibt er für sein Leben gern über Rasenmäher, Heckenscheren und Co. Seine Ideen im Landschaftsbau wurden bereits mehrfach ausgezeichnet.

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