Fenstersauger Test und Vergleich 2019

Fenstersauger Test 2019
Fenstersauger Test und Vergleich 2019 © vileda

Finden Sie den besten Sauger für Ihre Fenster

Herzlich willkommen beim großen Fenstersauger Vergleich 2019. Wenngleich Fensterreiniger nicht direkt der Kategorie Gartengeräte angehören, zählen Fensterscheiben dennoch zu den bedeutenden Details in einem Garten. Dieser kann noch so hübsch gestaltet und gepflegt sein, fällt der Blick von innen durch schmutzige die Fenster nach draußen, ruiniert dies das Gesamtbild. Mit einem elektrischen Fensterreiniger ist das Problem komfortabel lösbar.

Doch nicht alle Produkte halten, was sie versprechen. Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, Kaufinteressenten die Entscheidung zu erleichtern, indem wir eine Analyse von externen Produkttests sowie eine Zusammenfassung aller Testergebnisse renommierter Warentest-Institutionen, Fachzeitschriften sowie Kundenrezensionen über verschiedene Akku-Fenstersauger vorgenommen haben. Ziehen Sie in Erwägung, ein derartiges Gerät zur Arbeitserleichterung zu kaufen, sollten Sie sich die Testergebnisse und den Kaufberater nicht entgehen lassen. Im besten Fall können Sie bares Geld und Nerven sparen, wenn Sie vor einem Fehlkauf bewahrt werden.

Unser Vergleich und die Testberichte helfen Ihnen, wenn Sie einen Akku-Fenstersauger kaufen möchten.

Hinweis: Unsere Produktvergleiche basieren auf unterschiedlichen Quellen, wie technischen Daten, Kundenrezensionen und Fenstersauger Tests von Stiftung Warentest und anderer renommierter Institute. Mehr zu unserem Bewertungsverfahren.

Inhaltsverzeichnis

Fenstersauger Vergleich

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Daten zuletzt aktualisiert:
18.11.2019
Modell
Typ
Meinung
Preis
Gerätetyp
Fenstersauger sind mit unterschiedlichen Funktionen ausgestattet.
2-in-1: Sauger inkl. Schmutzwasserbehälter
3-in-1: 2-in-1 mit Reinigungsmitteltank
All-in-one: 3-in-1 mit Putzschwamm
2-fach Akku: Gerät mit Wechselakku
Teleskop: Akku-Sauger mit Teleskopstange
Akku-Ladezeit
Akku-Laufzeit
Eine lange Laufzeit ermöglicht es Ihnen, mehrere Fenster ohne Unterbrechung zu reinigen.
Akku wechselbar
Geräte mit austauschbarem Akku haben zwei Vorteile: zum einen lässt sich ein defekter Akku problemlos ersetzen, zum anderen können Sie mit Hilfe eines Zweit-Akkus länger mit dem Gerät arbeiten.
Arbeitsbreite
Je breiter der Fenstersauger, desto schneller lassen sich Fenster abziehen. Die meisten Sauger besitzen eine Breite von rund 28 Zentimeter.
Teleskopstiel
Ein Teleskopstiel ermöglicht es Ihnen, mit dem Sauger auch höhergelegende Fenster oder Wintergärten zu reinigen.
Schmutzwasserbehälter
Je größer der integrierte Schmutzwasserbehälter, desto mehr Schmutzwasser kann ohne Unterbrechung aufgesaugt werden.
Gewicht
Bei längeren Arbeitseinsätzen kann ein zu hohes Gewicht die Arbeitsweise mit dem Akku-Fenstersauger auf Dauer erschweren.
Merkmale
Bericht
Preis
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Die besten Fenstersauger 2019

  1. Platz 1 - (4.6/5.0): (Fenstersauger)
  2. Platz 2 - (4.6/5.0): (Fenstersauger)
  3. Platz 3 - (4.4/5.0): (Fenstersauger)
  4. Platz 4 - (4.4/5.0): (Fenstersauger)
  5. Platz 5 - (4.4/5.0): (Fenstersauger)
  6. Platz 6 - (4.4/5.0): (Fenstersauger)
  7. Platz 7 - (4.4/5.0): (Fenstersauger)
  8. Platz 8 - (4.3/5.0): (Fenstersauger)
  9. Platz 9 - (4.3/5.0): (Fenstersauger)
  10. Platz 10 - (4.2/5.0): (Fenstersauger)

Welche Arten von Fenstersaugern gibt es?

Arten von Fenstersaugern
Welcher Fenstersauger-Typ am besten zu Ihnen passt, erfahren Sie in unserem Ratgeber © Leifheit

Grundsätzlich können Sie zwischen fünf verschiedenen Arten wählen, wobei die Hauptarten 2-in-1, 3-in-1 sowie All-in-one ausmachen.

2-in-1 Fenstersauger

Der 2-in-1 Fenstersauger setzt sich aus dem Sauger mit Schmutzwassertank und einer Abziehlippe zusammen. Die zu reinigende Fläche ist separat zu benässen und bei Bedarf mit einem Reinigungsmittel zu versehen, damit sich Schmutz löst.

Vorteile

  • Vermeidet das Herunterlaufen von Schmutzwasser
  • Schützt Böden vor Feuchtigkeitsschäden und Schmutzwasserflecken
  • Simple Bedienung
  • Im Idealfall einfache streifenfreie Fensterreinigung
  • Längere Akku-Laufzeit als bei 3-in-1 Geräten
  • Vielfach bis zu zwei Stunden Saugbetrieb
  • Günstiger Anschaffungspreis

Nachteile

  • Im Vergleich zu herkömmlichen manuellen Fensterputzgeräten verbraucht der Fenstersauger Energie
  • Je nach Größe des Schmutzwassertanks mehrmalige Reinigungsunterbrechungen zum Entleeren möglich
  • Verlust wichtigster Funktionen, wenn Akku leer ist
  • Mit zunehmender Füllung des Schmutzwassertanks höheres Gewicht

3-in-1 Akku-Fensterreiniger

Der 3-in-1 Akku-Fenstersauger besitzt im Gegensatz zum 2-in-1 Gerät einen zweiten Wassertank, in dem Wasser mit Reinigungsmittel zum Einsprühen der zur reinigenden Flächen eingefüllt werden kann.

Vorteile

  • Keine Zusatzkosten für separate Sprühbehältnisse
  • Schnellerer Arbeitsdurchlauf, weil ein Gerät für alle erforderlichen Aufgaben
  • Maximale Arbeitserleichterung vor allem bei großen Fenstern durch meist breite Abziehlippe und Saugöffnung
  • Je nach Modell hohe Saugleistung

Nachteile

  • Deutlich teurer als ein 2-in-1 Akku-Fenstersauger
  • Durch breite Abziehlippe meist nicht für kleine Fensterflächen geeignet
  • In der Regel geringere Akku-Laufzeit, als bei 2-in-1 Fenstersauger-Modellen
  • Entweder nur für leicht verschmutzte Fenster geeignet oder es muss mit separatem Lappen per Hand vorgeputzt werden

All-in-one Fenstersauger

Der All-in-one Fenstersauger besitzt ungefähr die gleiche Bauweise, wie der 3-in-1 Fenstersauger. Allerdings beinhaltet er zusätzlich einen am Gerät befestigten Putzschwamm beziehungsweise ein Putzpad. In der Regel besitzt dieser batteriebetriebene Fensterreiniger einen Schwenk-/Wendekopf. Mit einer Seite ist das Einsprühen und das Reinigen mit Schwamm / Pad möglich. Wird der Schwenkkopf gedreht, kommen der Sauger und die Abziehlippe zum Einsatz.

Vorteile

  • Alles in einem Gerät
  • Keine Unterbrechungen mehr, weil alle Utensilien sich direkt am Fensterreiniger befinden
  • Ideal zum Reinigen höher liegender Flächen
  • Optimal für das Säubern von Fensterrahmen

Nachteile

  • Teils hohes Nutzungsgewicht, wenn Reinigungswasser nicht vollständig verbraucht wird
  • Es eignen sich nur das jeweilige Gerät geeignete Reinigungspads und -schwämme (regelmäßige Nachbestellung erforderlich)
  • Teuerste Variante unter den Fenstersauger-Arten

2-fach Akku-Fenstersauger

2-fach Akku-Fenstersauger oder auch als Wechsel-Akku-Geräte bezeichnet, sind so konzeptioniert, das ein Akku-Austausch unkompliziert und zügig vorgenommen werden kann. In den meisten Fällen ist ein zweiter Akku im Lieferumfang enthalten. Falls nicht, kann dieser optional hinzugekauft werden. Dieser ist einzusetzen, wenn der aktuell benutzte leer, aber die Fensterreinigung noch nicht beendet ist. Nach dem Wechsel kann der entleerte Akku geladen und nach Entleerung des zweiten Akkus wieder zum Einsatz kommen, sofern eine entsprechend kurze Ladezeit gegeben ist.

Vorteile

  • Stundenlanger Betrieb möglich
  • Ideal für Häuser mit vielen Fenstern und großen Fensterflächen
  • Akkuwechsel schnell erledigt
  • Kann beliebig in der Anzahl der Ersatz-Akkus erweitert werden

Nachteile

  • Höherer Anschaffungspreis
  • In der Regel nicht als Teleskop-Fenstersauger erhältlich

Teleskop-Fenstersauger

Während Fenstersauger vielfach als praktisches Handgerät angeboten werden, bietet der Teleskop-Fenstersauger die Möglichkeit, mittels Stange in höher gelegene Bereiche zu gelangen, ohne sich auf eine Leiter stellen zu müssen.

Vorteile

  • Einfaches Fensterputzen an schwierig zugängigen Stellen
  • Meist stufenlose Höheneinstellung der Teleskopstange
  • Kann meist problemlos zu einem Handgerät umgerüstet werden
  • Senkt das Unfallrisiko, weil das Stehen auf Leitern nicht mehr erforderlich ist
  • Ideal für Hochfenster in Treppenhäusern und Wintergärten
  • Einwascher integriert oder als zusätzliche Ergänzung erhältlich

Nachteile

  • Bei längerer Nutzung schwere Arme
  • Bei Nicht-Umrüstung zum Handgerät unkomfortables Arbeiten "auf Augenhöhe"
  • Beim Arbeiten in der Höhe weniger Druckausübung möglich
  • Je länger die Stange ausgefahren ist, desto mehr erfordert es ein gewisses Maß an Balance-Übung, um gleichmäßige Reinigungsergebnisse zu erzielen

FAQ: Wissenswertes über Fenstersauger

Wissenswertes über Akku-Fenstersauger
Ob kleine Fenster oder Wintergarten - mit einem Akku-Fenstersauger lassen sich Scheiben streifenfrei reinigen © Kärcher

Was ist ein Fenstersauger?

Bei einem Akku-Fenstersauger handelt es sich um ein batteriebetriebenes Haushaltsgerät, das zur Vereinfachung der Reinigung von Fensterscheiben entwickelt wurde.

Funktionsweise eines Fenstersaugers

Ein elektrischer Fensterreiniger funktioniert im Prinzip wie ein Nasssauger für den Boden. Durch die Bildung von einem Vakuum/Luftsog ist er dicht über die Fläche zu führen. Je nach Modell haftet er auf diese Weise deutlich besser auch an schrägen Fenstern, wie sie als Dachfenster und vielfach in Wintergärten zu finden sind. Die jeweilige Art bestimmt darüber, ob eine Vorreinigung mittel Zusatzgeräten und/oder Hand erforderlich oder diese Funktion inklusive Zufügung von Reinigungsmitteln im Fensterreiniger integriert ist.

Ist der Untergrund benässt und Schmutz gelöst, sorgt die Saugfunktion für die Aufnahme des Schmutzwassers. Dieses wird in einem inkludierten Tank gesammelt, der regelmäßig zu entleeren ist, um die maximale Saugfunktion zu gewährleisten. Zusätzlich verfügt ein elektrischer Fenstersauger über eine Abziehlippe. Mit dieser werden im Idealfall in einem Arbeitsgang auch kleinste Wassertropfen in Richtung Saugöffnung geführt. Mit der Abziehlippe entsteht ein streifenfreies Reinigungsergebnis, wenn der Akku-Staubsauger eine optimale Leistung bietet. Die Stromversorgung erfolgt über einen integrierten Akku. Dieser ist nach Entladung wieder aufladbar.

Welche Funktionen bieten akkubetriebene Fensterreiniger?

Durch den Strom, der durch den Akku zur Verfügung gestellt wird, ist erst die leistungsstarke Ansaugung des Schmutzwassers auf den Glas- und Fliesenflächen möglich. Er bietet eine flexible Handhabung, weil kein Kabel störend umher hängt.

Handelt es sich um einen All-in-one Fenstersauger, kann je nach Gerät und Modell über die Stromversorgung mittels Akku gegebenenfalls der Schwenkkopf elektrisch gedreht werden, was vor allem beim Fensterputzen auf höheren Ebenen vorteilhaft ist. Per Knopfdruck kann bei 3-in-1 Fensterreiniger-Modellen vielfach das Wasser mit Reinigungsmittel gleichmäßig auf die zu reinigende Fläche gesprüht werden.

Welche Vorteile bieten Akku-Fenstersauger gegenüber Fensterabziehern?

Durch die Saugfunktion entfällt ein vorheriges Abwischen nasser Flächen, wie das beim Arbeiten mit einem manuellen Fensterabzieher der Fall ist. Das erspart Zeit und Aufwand. Ein streifenfreies Reinigungsergebnis ist beim Akku-Fenstersauger besser zu erreichen.

Zusätzlich zieht der Akku-Fenstersauger, je nach Breite der Saugöffnung, auch seitlich liegendes Schmutzwasser aufgrund des starken Sogs auf, während der Fensterabzieher nur das Wasser erreicht, wo er direkt hinüber gezogen wird. Gerade an schräg abfallenden Fensterdichtungen ist der Fensterabzieher nur schlecht mit Druck zu bewegen, sodass hier meist Reinigungsmängel vor allem im Bereich der Fensterrahmen entstehen.

Der Druck spielt auch bei der Verwendung von Fensterabziehern insbesondere bei der Überkopf-Reinigung eine Rolle. Diese Arbeit ist nur mit Anstrengung möglich. Beim Akku-Fenstersauger reicht es, diesen an die Fläche zu halten. Durch den Sog entsteht automatisch ein ausreichender Druck, damit die Abziehlippe fest über die Fläche gezogen werden kann, ohne dass viel Kraftaufwand in den Armen aufzubringen ist.

Ein weiter Vorteil von einem Akku-Fenstersauger liegt darin, dass kein Schmutzwasser in die Fensterdichtungen, auf die Fensterbank oder den Boden hinabläuft. Auf empfindlichen Untergründen, wie beispielsweise Parkett, Laminat oder Teppichböden, können bei der Fensterreinigung mit Fensterabzieher hartnäckige Schmutzflecken entstehen.

Auf Holz und Holzimitaten besteht die Gefahr, dass die Feuchtigkeit für eine Aufquellung sorgt, die nur kosten- und arbeitsintensiv zu beheben ist. Der batteriebetriebene Fenstersauger saugt das Wasser einfach an, sammelt es in seinem Schmutzwasserbehälter und es kann anschließend einfach mit dem Hausschmutzwasser entsorgt werden.

Welche Oberflächen lassen sich mit einem Fenstersauger reinigen?

Wie der Begriff "Fenstersauger" bereits vermuten lässt, liegt der Haupteinsatz in der Reinigung von Fenstern. Darüber hinaus kann er für weitere Flächen benutzt werden, wenn diese eine glatte Oberfläche aufweisen. So ist die Säuberung von Wandfliesen ebenso möglich wie für Duschkabinen, Glastüren und Spiegel.

Kalk- und Seifenablagerungen sind ohne großen Aufwand mit dem Akku-Fenstersauger vor allen in Badezimmern zu entfernen, während batteriebetriebene Fensterreiniger mit integrierten Putzschwämmen oder -pads auf Glastüren und Spiegeln zuverlässig Fingerabdrücke und andere Verschmutzungen säubern, ohne Streifen zu hinterlassen.

Selbst ein umgeschütteter Wein lässt sich von Tischen und teppichlosen Bodenbelägen schnell aufsaugen. Mit einem Akku-Staubsauger gehört die Handsäuberung von Fahrzeugscheiben der Vergangenheit ein.

Wie lange kann ich mit einer Akkuladung Fenster putzen?

Wie lange eine Akkuladung für das Putzen mit einem Fenstersauger reicht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. In erster Linie spielt die jeweilige Akkukapazität und Qualität eine entscheidende Rolle. Zudem kommt es auf die Fenstersauger-Art und die Anzahl/Dauer der Nutzung vorhandener Funktionen an.

Ein 2-in-1 Fenstersauger ist überwiegend mit ausschließlichem Gebrauch der Saugfunktion bis zu zwei Stunden einsetzbar. Ein 3-in-1 Gerät besitzt meist einen kleineren Akku, der über weniger Betriebsdauer verfügt, weil aufgrund des zweiten Tanks weniger Platz zur Verfügung steht und Hersteller die Geräte nicht durch größere Akkus noch schwerer werden lassen möchten. Gleiches gilt vielfach für All-in-one Fenstersauger, bei denen teilweise die Akku-Laufleistung nur bis zu 15 Minuten reicht.

Welches Zubehör für Fenstersauger ist sinnvoll?

Saugdüsen und Abziehlippen

Oftmals wird ein Akku-Fenstersauger bereits mit sinnvollem Zubehör geliefert. Dazu gehören zum Beispiel verschiedene Saugdüsen sowie Gummilippen. Vor allem für Ecken empfehlen sich Saugdüsen, die über einen seitlichen Sog verfügen, was bei Standardausstattungen meist nicht der Fall ist.

Abziehgummis mit verschiedenen Breiten und Stärken lassen sich ideal für die unterschiedlichen Untergründe und Flächengrößen auswählen. Sind diese nicht im Lieferumfang enthalten, ist ein optionaler Kauf entsprechend dem persönlichen Bedarf ratsam.

Sprühbehälter mit Wischbezug

Wer sich für ein 2-in-1 Fenstersauger entscheidet, benötigt eine Sprühflasche, mit der die zu reinigende Fläche benässt wird, um anschließend mit dem neuen Fenstersauger das Schmutzwasser aufzusaugen. Ideal ist eine Sprühflasche als Zubehör, die gleichzeitig über einen Wischbezug verfügt. So kann eingesprüht und ohne nach einem separaten Reinigungslappen greifen zu müssen, einfach mit dem integrierten Wischbezug das Reinigungsmittel auf der Fläche verteilt und eingearbeitet werden. In diesem Zusammenhang ist es zudem lohnenswert, gleich einen Ersatzwischbezug mitzubestellen.

Mikrofasertuch

Auch beim besten Fenstersauger können gelegentlich Streifen zurückbleiben. Hier lohnt sich die Anschaffung eines Microfasertuchs, mit dem nach dem Fenstersauger-Gebrauch vor allem Ränder und Ecken für ein streifenfreies Ergebnis nachbehandelt werden können.

Teleskopstange

Sinnvoll ist für das Arbeiten mit einem Fensterreiniger in höher gelegenen Lagen auch eine Teleskopstange, wenn kein Teleskop-Fenstersauger gekauft wurde. Hierbei ist allerdings darauf zu achten, dass der neue Fenstersauger auch über eine entsprechende Konnektion verfügt, was nicht immer der Fall ist.

Hüfttasche

Sind für das Putzen von Glas, Spiegeln oder Fliesen neben dem Akku-Fensterreiniger mehrere Arbeitsgeräte zu benutzen, bietet eine Hüfttasche die ideale Möglichkeit, alle Utensilien "am Mann" zu tragen. Mit einem Griff steht jedes zusätzliche Gerät zum Fenstersauger für den schnellen Einsatz zur Verfügung. Das spart Zeit und mindert beim Stehen auf der Leiter das Unfallrisiko.

Ersatz-Akku

Eine Überlegung ist die Anschaffung eines Ersatz-Akkus wert. Das kommt aber nur infrage, wenn Sie sich für einen 2-fach beziehungsweise Wechsel-Akku Fenstersauger entschieden haben oder Sie beim Kauf darauf achten, dass der integrierte Akku herausnehmbar ist. Sie können mit einem Ersatz-Akku doppelte Arbeitsdauer erreichen.

Zudem ist es vorteilhaft und kostengünstiger, wenn Sie einfach den Akku austauschen können, falls dieser defekt sein sollte. Mit einem Gerät, das einen fest verbauten Akku besitzt, sind Sie in der Regel gezwungen, einen Akku-Austausch kostenpflichtig beim Fachhändler vornehmen zu lassen. Das kann schnell zu Kosten führen, die nicht selten den Preis für einen Neukauf überschreiten.

Welche Markenhersteller bieten Akku-Fensterreiniger an?

Kärcher

Kärcher wirbt mit einer Qualität, die auf dem Know-how des Erfinders von Akku-Fenstersauger-Geräten beruht. Das Sortiment ist umfangreich und erstreckt sich derzeit über eine Angebotspalette von 2-in-1 Fenstersauger-Modellen. Alle beinhalten im Lieferumfang eine Sprühflasche mit Wischbezug. Zusätzlich kann ein Akku-Wischer erworben werden, der zuverlässig auch hartnäckigsten Schmutz entfernt. Der Hersteller verspricht lange Akku-Lauf- und kurze Akku-Ladezeiten. Innovative Abziehlippen sowie austauschbare Saugdüsen zählen zum Standard bei den Kärcher Akku-Fenstersauger-Modellen.

Bosch

Seit 2018 präsentiert auch der deutsche Hersteller Bosch Akku-Fenstersauger. Vor allem mit dem Modell "GlassVac" zog der Hersteller das Interesse an, weil Eigenschaften wie Handlichkeit, geringes Gewicht, praktische Details und gute Reinigungsergebnisse sowie eine starke Akkuleistung den Bosch Fenstersauger auszeichnet. Preislich liegen die 2-in-1 Fenstersauger etwa im gleichen mittleren Segment, wie die Kärcher Fensterreiniger.

Leifheit

Als renommierter Hersteller für Haushaltsgeräte darf Leifheit unter den Anbietern von Fenstersaugern natürlich nicht fehlen. Mit der Serie "Dry & Clean" zeigt Leifheit eine 2-in-1 Produktpalette mit besonderen Details, wie beispielsweise den 360 Grad Drehkopf mit Sauger und Abziehlippe, der auch in Schräglagen, horizontal sowie bei Über-Kopf-Arbeiten kompromisslose Reinigungsergebnisse ermöglicht. Erhältlich sind auch Teleskop-Fenstersauger, die simpel über ein Click-System umgestaltet werden können. Auch preislich können sich die Leifheit Fenstersauger sehen lassen.

Black & Decker

Black & Decker bietet aktuell keine große Auswahl an Fenstersauger-Modellen, aber dennoch der Hersteller hier Erwähnung finden, denn Black & Decker zählt zu den wenigen Anbietern, die 3-in-1 Fensterreiniger mit integriertem Wischpad anbieten. Austauschbare Düsen, Pads und Abziehlippen sind bei den Black & Decker Modellen selbstverständlich. Leistungsstarke Akkus und Auflademöglichkeiten via USB weisen auf moderne Technologien und Qualität hin.

Vileda

Vileda steht für bequeme Säuberung und profitiert als Hersteller seit Jahrzehnten durch Qualitätsprodukte zu nicht immer günstigen Preisen. Für innovative Ideen ist das Unternehmen weit über die europäischen grenzen hinaus bekannt. Im Bereich der Fenstersauger glänzt der Hersteller vor allem mit der Windomatic-Serie. Flexible Saug- und Abziehköpfe für mehr Bewegungsfreiheit und weniger Kraftaufwand sowie ein leises Betriebsgeräusch sind nur einige Eigenschaften der Vileda Fenstersauger, die für Flächen bis zu 60 Quadratmeter geeignet sind.

Hoover

Das ursprünglich aus den USA stammende Unternehmen zeichnet sich in der Produktkategorie Fenstersauger durch Geräte aus, die gut in der Hand liegen, als 2-in-1 Fenstersauger laut Kundenmeinungen gute Ergebnisse liefern und zudem ein faires Preis-Leistungs-Verhältnis bieten. Der Hersteller legt zudem viel Wert auf schicke Designs, wobei natürlich der praktische Nutzen nicht außer Acht gelassen wird. Hoover ist bekannt für langlebige Haushalts- und Säuberungsgeräte, weshalb er zu den führenden Herstellern auch im Bereich der Akku-Fenstersauger zählt.

Was kostet ein batteriebetriebener Fenstersauger?

Akku-Fenstersauger sind bereits um die 30 Euro erhältlich. Hierbei handelt es sich in der Regel um einfache Fenstersauger in der 2-in-1 Ausführung. 3-in-1 Fenstersauger sind deutlich teurer. Mit Preisen um die 70 Euro und höher muss gerechnet werden. Mit weit bis über 100 Euro reichen die Preise bei All-in-one Fenstersauger-Modellen. Teleskop-Fenstersauger sind ab 40 Euro erhältlich.

Grundsätzlich ist nicht jeder mit dem günstigsten Modell zufriedenzustellen. Oftmals bedeutet billig kaufen, zweimal kaufen. Das gilt aber nicht immer. Der Test-Vergleich zeigt, was verschiedene Fenstersauger zu bieten haben und ob unter den günstigsten gute Modelle in den vorderen Platzierungen zu finden sind. Auf diese Weise wissen Sie, was Sie erwartet und werden vor einem Fehlkauf bewahrt.

Wo kann man Fenstersauger kaufen?

Akku-Fensterreiniger sind in gut sortierten ortsansässigen Warenhäusern sowie Elektrohandel für Haushaltswaren erhältlich und können über das Internet bezogen werden. Der Nachteil bei lokalen Anbietern liegt in der teilweise stark eingeschränkten Produktauswahl. Im Internet finden Sie hingegen nahezu jeden Fenstersauger, der auf dem Markt erhältlich ist.

Ein Argument für den Vorort-Kauf ist sicherlich die persönliche Beratung und Inaugenscheinnahme in Frage kommender Fenstersauger. Mittlerweile haben auch in diesem Bereich Onlineshops "aufgerüstet". Kostenlose Beratungen mittels Telefon oder Chat sind ebenso weit verbreitet wie sogenannte Testkäufe. Bei einem Testkauf bestellen Sie den Fenstersauger Ihrer Wahl und können diesen über einen bestimmten Zeitraum ausprobieren und testen. Bei Nicht-Gefallen schicken Sie ihn einfach kostenlos zurück. Zudem ist ein Umtausch- und Rückgaberecht gesetzlich auch für Onlineshops verbindlich, weil Sie mit Ihrem Kauf nicht zufrieden sein sollten.

Ein weiterer Vorteil beim Internetkauf ist im Preisbereich zu finden. Fenstersauger sind oftmals um ein Vielfaches günstiger zu erhalten. Dies beruht vor allem darauf, dass lokal ansässige Anbieter über ihre Umsätze die meist deutlich höheren Kosten für Lager, Verkaufsräume, Versicherungen und Mitarbeiter zu finanzieren haben. Zudem treibt der kontinuierlich wachsende Konkurrenzkampf im Internetverkauf die Preise nach unten.

Dementsprechend ist es nicht nur für echte Sparfüchse empfehlenswert, einen Fenstersauger im Internet zu kaufen.

Kaufberatung: Tipps zum Fenstersauger Kauf

Fenstersauger Kaufberatung
In unserer Kaufberatung erfahren Sie, worauf Sie beim Akku-Fenstersauger Kauf achten müssen © Bosch

Worauf muss ich beim Kauf eines Fenstersaugers achten? Bevor Sie sich für ein Gerät entscheiden, sollten Sie sich einige Gedanken machen, um garantiert das richtige Produkt zu kaufen.

Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps und Ratschläge, welche Punkte Sie im Vorfeld berücksichtigen sollten, wenn Sie einen Fenstersauger kaufen möchten. Außerdem können Sie in der obigen Tabelle die beliebtesten Amazon Produkte samt Preise direkt miteinander vergleichen.

Fenstergrößen / Fensterarten

Beim Kauf von einem Akku-Fensterreiniger sollten die vorhandenen Fensterarten und -größen nicht außer Acht gelassen werden. Wer einen Fenstersauger mit schmaler Abziehlippe und Saugöffnung kauft, wird von dem Vorteil der Arbeitserleichterung sowie Zeitersparnis kaum bis gar nicht profitieren, wenn er über große Glasflächen verfügt. Andersrum können breite Kopfaufsätze Schwierigkeiten bei kleinen Fenstern, wie beispielsweise Sprossenfenstern bereiten, weil sie nicht auf der kleinen Fensterscheibe zu bewegen sind. Fenstersauger mit flexiblen Saug- und Abziehgummiköpfen erleichtern vor allem bei schrägen Dachfenstern die Arbeit.

Geeignet ist ein Fenstersauger ausschließlich für glatte Oberflächen. Fenster, die mit Folien als Sichtschutz ausgestattet sind, stellen kein Problem für einen Akku-Fenstersauger dar, wenn sie fachgerecht angebracht sind. Für Fenster und Türen mit Verbundglas können Akku-Fensterreiniger keine tadellosen Reinigungsergebnisse erzielen.

Arbeitsbreite

Bei der Arbeitsbreite ist zu beachten, dass für kleine Fenster auch eine geringe Arbeitsbreite der Gummilippe gewählt werden sollte. Für große Fensterflächen eignen sich lange Arbeitsbreiten besser, weil sie mit einem Zug mehr Fläche trocknen/abziehen und Sie auf diesem Weise schneller fertig sind.

Die Arbeitsbreite bei Fenstersauger-Modellen beträgt durchschnittlich 28 Zentimeter. Für große Fensterflächen sollte sie nicht deutlich kleiner ausfallen. Für kleinere Fenster gibt es Aufsätze mit einer Arbeitsbreite um die 20 bis 17 Zentimeter, wobei 17 Zentimeter ideal ist.

Geräteart

Haben Sie vor, überwiegend größere Flächen mit einem Akku-Fensterreiniger zu säubern, ist ein 2-in-1 Fenstersauger die bessere Wahl. Diese Fenstersauger-Art besitzt in der Regel eine länger Akku-Betriebsdauer, die Ihnen ermöglicht, alles in einem Durchgang ohne Unterbrechungen aufgrund einer Akku-Ladung zu erledigen.

Durch des geringeren Platzangebot aufgrund des zweiten Wasserbehälters, sind beim 3-in-1 Fenstersauger meist kleinere Akkus verbaut, die zudem durch die zusätzliche Sprühfunktion zum Wischen der Fenster, mehr Energie verbrauchen und sich folglich schneller entleeren. Wenn Sie aber nicht alle Fenster an einem Tag putzen, kann ein 3-in-1 Fensterreiniger durchaus auch geeignet sein. Für kleinere Fenster ist er die ideale Lösung.

Am schnellsten und bequemsten ist die Fensterreinigung mit einem All-in-one Fensterreiniger erledigt. Durch das zusätzliche Wischtuch/-pad am Saugerkopf haben Sie alle Utensilien an einem Gerät und können mit nur einer Handbewegung alle Arbeiten am Stück erledigen.

Geht es um ein Fensterputzen über Kopf und/oder an schlecht zugänglichen Stellen, sollte beim Kauf darauf geachtet werden, dass eine Teleskop-Stange an den Akku-Fenstersauger anzubringen ist. Im Idealfall kaufen Sie sich direkt einen Teleskop-Fenstersauger.

Produktgröße

Damit der Fenstersauger gut in der Hand liegen kann, muss dieser groß genug sein, damit ein fester Griff möglich ist. Ist er allerdings zu groß, wird er schnell unhandlich, lässt sich schwerer führen und wenden. Zudem muss ein guter Fensterreiniger eine gewisse Größe aufweisen, damit ein leistungsstarker Motor für die Vakuum-Entwicklung Platz findet. Ein Fenstersauger, der fast in die Handtasche passt, bietet dies in der Regel nicht.

Gewicht

Das Gewicht sollte beim Kauf eine entscheidende Rolle spielen. Oftmals beklagen Käufer, dass ein Gerät schon nach wenigen Minuten zu schwer wird, was vor allem beim Reinigen in höher gelegener Region ein Problem darstellen kann. Bis 700 Gramm gilt als leichtes Gewicht. Über 800 oder sogar 900 Gramm sind eher für den kräftig gebauten Mann geeignet, der beim Fensterputzen gleichzeitig noch seine Armmuskeln trainieren möchte. Nicht zu vergessen ist, dass mit der Schmutzwassersammlung das Gewicht zusätzlich zunimmt.

Schmutzwasserbehälter

Grundsätzlich gilt es als vorteilhaft, wenn ein großer Schmutzwassertank im Fenstersauger enthalten ist. Dieser ist seltener zu entleeren. Das Füllungsvermögen reicht für viele Quadratmeter. Zu bedenken ist allerdings, dass das Schmutzwasser Gewicht mit sich bringt. In manchen Fällen werden die Arme so schwer, dass das Reinigen beendet werden muss.

Andersherum ist ein zu kleiner Schmutzwassertank schnell lästig, wenn dieser alle vier Minuten geleert werden muss. In der Regel ist ein Schmutzwasserbehälter mit einem Volumen von 200 Milliliter ausreichend.

Reinigungsfläche pro Akkuladung

Viele Hersteller verzichten auf die Angabe der Akku-Laufzeit und geben stattdessen die Flächengröße an, die mit einer Akkuladung gesäubert werden kann. Hier kommt es allerdings darauf an, wie schnell der Reinigungsprozess voranschreitet, was nicht zuletzt auch davon abhängt, wie schnell die Bewegungsabläufe sind. Dementsprechend sind diese Herstellerangaben als sehr ungenau zu betrachten.

Wer sich die verschiedenen Fenstersauger genauer ansieht, erkennt, dass sie Akku-Laufzeit beziehungsweise Quadratmeter stark variieren kann. Viele Modelle liegen bei einer Akku-Laufleistung zwischen 20 und 30 Minuten. Das reicht etwa für eine Fläche zwischen 40 und 60 Quadratmeter, die mit einer Akkuladung gereinigt werden kann.

Unter den 2-in-1 Fenstersaugern sind in der höherpreisigen Kategorie Modelle mit einer Akku-Laufzeit von bis zu 100 Minuten zu finden. Diese schaffen bis etwa 200 Quadratmeter Fläche in einem Arbeitsvorgang ohne zusätzliche Aufladung.

Beim Fenstersauger-Kauf ist deshalb die vorhandene Fensterfläche gut einzuschätzen oder abzumessen, um das passende Modell auszuwählen, damit ein störungsfreier Arbeitsverlauf ohne "Zwangsunterbrechungen" möglich ist.

Akkuladezeit

Haben Sie vergessen, den Akku aufzuladen oder würden Sie ihn gern nach dem Fensterputzen und Entladen noch für die Scheiben am Fahrzeug verwenden? Dann ist eine kurze Akku-Ladezeit von Vorteil. Als gute Ladezeiten können die bis zu zwei Stunden betrachtet werden. Drei Stunden Ladezeit nach einer vollständigen Entladung ist akzeptabel. Ab vier Stunden Ladezeit ist von schlechten Werten zu sprechen.

Zusatzfunktionen

Standby

Eine sinnvolle Zusatzfunktion ist der Standby-Betrieb bei allen Fenstersauger-Arten. Ob Sie den Sauger zur Fensterreinigung absetzen, weil Sie nochmals mit dem Wischer über die zu reinigende Fläche müssen oder Sie die Leiter verschieben wollen, wird der Fenstersauger für einen kürzeren Zeitraum nicht genutzt, hilft die Standby-Funktion Energie und Akku-Ladezeit zu sparen.

Erfolgt die Sprühung des Reinigungswassers bei einem 3-in-1 Fenstersauger über Energie/den Akku, schaltet sich die Funktion automatisch auf Standby, wenn sie vorerst nicht mehr benötigt wird. Vor allem dann kann spürbar Akku-Laufzeit gespart werden. Mit nur einem Knopfdruck steht die Funktion sofort wieder für die Nutzung bereit.

Randreinigung

Für bodentiefe Fenster eignet sich die Zusatzfunktion für Randreinigung. Dabei handelt es sich um einen Saug- und Abzieherkopf, bei dem Abstandshalter die perfekte Distanz zu den Fensterrahmen ermöglichen. Auf diese Weise gelangen Sie mit dem Kopf nicht über die Dichtungen, was folglich verhindert, dass sich das Abziehgummi anhebt und nicht direkt an den Rahmen/Dichtungen das Schmutzwasser abziehen kann. Vor allem bei hohen Fenstern ist dies oft ein Problem, dem Sie mit der Randreinigungsfunktion aus dem Wege gehen können.

Zubehör

Bei sogenannten No-Name Produkten, die zudem noch sehr günstig angeboten werden, ist im Bezug auf Zubehör oft Vorsicht geboten. Vielfach handelt es sich dabei um kurzfristige Produktionen, die nach einiger Zeit vollständig aus dem Programm genommen werden. Deshalb gibt es nachträglich oftmals auch kein Zubehör beziehungsweise Ersatzteile nachzukaufen. Das ist besonders ärgerlich, wenn beispielsweise das Wischpad veraltet und unbrauchbar geworden ist, aber kein passendes mehr gefunden werden kann. Folglich ist der Fenstersauger auch nicht mehr einsetzbar.

Bei einem Markenprodukt passiert Ihnen das in der Regel nicht. Hier können Sie meist auch noch nach vielen Jahren Zubehör speziell für Ihr Fenstersauger-Modell erhalten. Achten Sie also darauf, wie lange der Hersteller speziell für seine Modelle Zubehör gewährleistet oder entscheiden Sie sich gleich für ein Markenprodukt eines renommierten Herstellers.

Lieferumfang

Je nach Art des Fenstersauger-Modells beinhaltet der Lieferumfang immer den Akku, den Saugkopf mit Abziehlippe sowie ein Ladekabel. Letzteres kann für die Ladung an einem USB-Anschluss sein und es handelt sich um einen Netzstecker.

Bei vielen 2-in-1 Fenstersauger-Angeboten umfasst der Lieferumfang auch einen Sprühbehälter, der im Idealfall einen aufschraubbaren Wischbezug einschließt. Bei Qualitätsprodukten werden zudem meist Ersatz-Wischbezüge oder -pads mitgeliefert. Diese Sets sind preislich überwiegend günstiger, als der Einzelkauf der Utensilien.

Bei einem Teleskop-Fenstersauger erfolgt die Lieferung inklusive Teleskop-Stiel, während beim Wechsel-Akku-Fenstersauger-Modellen beim Lieferumfang auf einen zweiten Akku geachtet werden sollte. Sehr günstige Fensterreiniger beschränken sich beim Lieferumfang oftmals nur auf die Zugabe eines Reinigungsmittels, welches über die Größe eines Probeprodukts meist nicht hinausgeht.

Design

In erster Linie sollte es bei einem Fenstersauger auf die Saugkraft und ein tadelloses Reinigungsergebnis an. Das Design sollte zumindest nicht über einen Kauf entscheiden, wenn die anderen Faktoren nicht dem persönlichen Anspruch gerecht werden. Dennoch kann nicht abgeschritten werden, dass ein schickes, modernes Design nicht ungeachtet bleibt, weil es einfach mehr Spaß macht, einen optisch ansprechenden Fenstersauger zu benutzen.

Viele Hersteller beschränken sich auf Farben, die bei fast allen ihrer Produkte Verwendung finden. Vileda setzt hierbei auf Rot, Kärcher auf die klassische Gelb-Schwarz-Kombination, während Black & Decker bei den Fenstersauger-Modellen ausschließlich Weiß mit blauen Akzenten anbietet.

Wartung und Pflege

Ein Fenstersauger ist enorm wartungsarm. Damit er lange hält, langfristig gute Leistung bringt sowie über Jahre mit einem Aussehen "wie neu" glänzt, sollte er eine gute, sorgfältige Pflege wie folgend beschrieben erfahren:

  • Nach jeder Fensterreinigung den Schmutzwassertank entleeren
  • Mit Spülmittel Schmutzwassertank kurz ausspülen, damit sich Schmutzpartikel nicht festsetzen
  • Wassertank für Sprühwasser nach der Benutzung ebenfalls leeren
  • Keine scharfen, aggressiven Reinigungsmittel in das Sprühwasserbehältnis füllen (kann den Kunststoff angreifen)
  • Gehäuse nach dem Gebrauch stets mit leicht feuchtem Lappen abwischen und anschließend trocken nachreiben
  • Chemische Reinigungsmittel können die Gehäuseoberfläche angreifen und Lackschäden hervorrufen
  • Bei ungewöhnlichen Geräuschen während des Betriebs, Gerät sofort abschalten und beim Fachhändler Rat holen
  • Niemals das Gehäuse öffnen und/oder eigenständig Reparaturversuche vornehmen - Garantiespruch erlischt
  • Gerät mit defektem Akku nie mittels Ladekabel in Betrieb nehmen (Überhitzungs- und Explosionsgefahr)
  • Bei jeder Inbetriebnahme auf den festen Sitz aller Geräteteile achten
  • Click-Systeme alle sechs Monate mit ein wenig Fett versehen (erhöht die Funktionalitätsdauer)
  • Gewinde von Kunststoff-Schraubsystemen stets von Schmutz befreien und Wasser befreien, weil es sonst porös wird
  • Nur Original-Ersatzteile und Zubehör oder vom Hersteller als geeignete Produkte verwenden
  • Bei starker Überhitzung oder Qualmbildung während der Akku-Ladung, Fenstersauger sofort von der Stromversorgung trennen und Fachhändler aufsuchen

Fenstersauger Testberichte

Fenstersauger Test 2019
In einem Fenstersauger Test zeigen sich die Vorteile und Nachteile der einzelnen Geräte

Ende März 2019 hat Stiftung Warentest den aktuellsten Fenstersauger Test von elf verschiedenen Modellen durchgeführt. Als klarer Sieger geht der Kärcher-Fenstersauger WV5 Premium mit der Punktzahl von 1,9 und der Testnote "gut" hervor. Besonders konnte dieser Akku-Fenstersauger laut Stiftung Warentest mit einer einfachen Bedienung und soliden Reinigungsleistung überzeugen.

Dem Kärcher-Fensterreiniger folgt der Bosch GlassVac auf Platz zwei, ebenfalls mit der Note "gut" und einer Punktzahl von 2,1. Dieser Fenstersauger konnte vor allem mit streifenfreien Reinigungsergebnisse punkten. Gleiches Ergebnis erlangte das Schwestermodell des Kärchers "WV2".

Gut zufrieden zeigten sich die Tester auch beim Fenstersauger Kobold VG100 aus dem Hause Vorwerk. Er kann wischen und saugen in einem Arbeitsschritt. Als Kritikpunkt fielen die Größe und klobige Form ins Gewicht, wodurch sich dieser Fenstersauger nicht ganz so gut führen und bewegen lässt, wie die besser platzierten Akku-Fenstersauger. Der hohe Preis findet ebenfalls Kritik. Insgesamt schneidet der Fensterreiniger dennoch mit der Testnote "gut" (2,5) ab.

Die in den Verbrauchermagazinen gekürten Testsieger und Preis-Leistungssieger finden Sie in der unten aufgeführten Übersicht. Die Ausgaben mit den getesteten Produkten sind teilweise als kostenpflichtige Downloads erhältlich.

Fachmagazin Ausgabe Fenstersauger Testbericht
Stiftung Warentest 04/2019

Fens­ters­auger-Test (2019): Die besten Putzhelfer für Scheiben und Fliesen

Quellenangaben und weitere Informationen

Noch mehr Wissenswertes über Fenstersauger finden Sie auf Wikipedia und den folgenden Webseiten:


Autor Redaktion

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