Hochdruckreiniger Test-Übersicht und Vergleich 2018

Hochdruckreiniger Test Übersicht und Vergleich 2018
Hochdruckreiniger Vergleich 2018 © Kärcher

Der Hochdruckreiniger ist ein vielseitig und flexibel einsetzbares Gartenarbeitsgerät. Im Allgemeinen wird er dazu eingesetzt, verschmutzte Terrassen, Fassaden, Dachrinnen oder gepflasterte Gehwege zu reinigen. Das Gerät eignet sich aber zum Beispiel auch hervorragend, um Ihr Fahrrad oder Auto zu waschen.

Mit Hilfe einer integrierten Pumpe baut der Reiniger einen kontinuierlichen Wasserdruck auf, und schießt über eine Düse einen Wasserstrahl mit hohem Druck auf die zu reinigende Oberfläche. Gute Geräte zeichnen sich durch einen möglichst hohen Wasserdruck aus. Prinzipiell kann man sagen, dass Hochdruckreiniger mit einer Leistung von bis zu 140 bar für die meisten Arbeiten geeignet sind. Es gibt eine Vielzahl an Geräten, die auch unterschiedlich hohen Druck erzeugen können. Auch Geräte mit weniger als 140 bar sind nützlich. Lediglich der Einsatzbereich ist dadurch etwas eingeschränkt.

Hochdruckreiniger mit weniger als 140 bar Druck sind beispielsweise nicht so gut für die Tiefenreinigung von Steinoberflächen geeignet, aber noch ausreichend für die Fahrzeug- und Gartenmöbelwäsche. Dem hohen Wasserdruck geschuldet, verbrauchen die Arbeitsgeräte natürlich auch größere Mengen an Wasser. Bei Geräten mit durchschnittlicher Leistung sind das ohne Weiteres 300 bis 600 Liter Wasser pro Stunde. Im Gegenzug kann in der Regel auf die Verwendung von Reinigungsmitteln verzichtet werden, was wiederum gut für die Umwelt ist.

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Hochdruckreiniger Test-Übersicht

Um Ihnen eine möglichst große Informationsvielfalt bieten zu können, haben wir für Sie diverse einschlägige Fachzeitschriften mit Hochdruckreiniger Tests herausgesucht. In der nachstehenden Tabelle haben wir eine Test-Übersicht zusammengestellt, in der wir die zumeist kostenpflichtigen Magazine mit Hochdruckreiniger Testberichten nach Ausgabedatum aufgeführt haben. Bei unseren Recherchen haben wir uns auf die Hochdruckreiniger Tests der letzten Jahre beschränkt.

Magazin Hochdruckreiniger Test in Ausgabe
Computer Bild Die besten Hochdruckreiniger (12/2017)
Haus & Garten Test Druckvolle Reinigung (05/2017)
ETM Testmagazin Mit Hochdruck zu neuem Glanz (06/2017)
ETM Testmagazin Kraftvoll und effizient reinigen (04/2015)
Stiftung Warentest Gute Qualität hat ihren Preis (05/2014)
auto motor sport Wer reinigt das Auto am besten? (05/2014)
selbst.de Hochdruckreiniger-Test (07/2008)

Funktionsweise eines Hochdruckreinigers

Funktionsweise von Hochdruckreinigern

Als Eigenheim- und Gartenbesitzer wissen Sie sicher, dass ein eigenes Grundstück neben der vielen Vorteile auch einiges an Arbeit bedeutet. Es muss eben alles "in Schuss" gehalten werden. Die Arbeitssaison im heimischen Domizil beginnt in der Regel bereits nach dem Winter. Wer schon einmal probiert hat, dreckige Gehwegplatten, Fugen oder den Balkon mit einem einfachen Gartenschlauch oder in Kombination mit einem Besen oder Schrubber zu reinigen, hat schnell festgestellt, dass dies wenig effizient ist und sich zudem sehr zeitaufwändig gestaltet.

Die Leistung eines Gartenschlauchs ist nicht ausreichend. Er eignet sich aufgrund seines kaum vorhandenen Wasserdrucks nur, um Wasser auf die zu reinigende Oberfläche laufen zu lassen, um dann mit einer Bürste oder Besen diese zu putzen. Dies ist nicht gerade der beste Weg der Reinigung und verbraucht ein vielfaches mehr an Wasser.

Im Gegensatz zum Gartenschlauch besitzt der Hochdruckreiniger wesentlich mehr Kraft. Der Druck, den das Gerät aufbaut, ist mit meist über 100 bar so hoch, dass auch festsitzende Verunreinigungen kaum eine Chance haben. Wir haben bereits in der Einleitung die wichtigsten Eigenschaften und Einsatzgebiete eines Hochdruckreinigers genannt.

Ein handelsüblicher Hochdruckreiniger kann einen Wasserdruck von bis zu 160 bar aufbauen. Angetrieben werden der Großteil der Geräte von einem Elektromotor. Selten finden auch Hochdruckreiniger mit Verbrennungsmotor im privaten Gebrauch Anwendung. Die einzelnen Bestandteile der Geräte sind ein genau abgestimmtes Zusammenspiel aus diversen mechanischen Teilen in Verbindung mit einem Hydrauliksystem. Antrieb, Motor und Ventilsteuerung müssen für einen einwandfreien Ablauf Hand in Hand gehen.

Bestandteile eines Hochdruckreinigers

Bestandteile von Hochdruckreinigern

Ein Hochdruckreiniger setzt sich grob gesehen aus drei Komponenten zusammen:

  1. Für den Antrieb benötigt das Gerät einen Motor. In der Regel werden die herkömmlichen Hochdruck-Reinigungsmaschinen mit einem Elektromotor angetrieben.
  2. Für die Kraftübertragung auf die integrierten Kolben wird zudem eine Antriebseinheit benötigt.
  3. Einen Messing- oder Aluminiumpumpenkopf. Hier wird der Druck erzeugt, dementsprechend muss diese Komponente auch viel aushalten können.

Diese drei Bestandteile sind die wichtigsten. Allerdings besteht das Innenleben eines Hochdruckreinigers natürlich aus wesentlich mehr Teilen. Neben dem Gehäuse, dem Fahrwerk, dem Schlauch und der Düse, setzt sich ein Hochdruckreiniger aus bis zu 400 Einzelteilen zusammen. Das ist eine ganze Menge. Es handelt sich prinzipiell also um ein hochtechnisches
Arbeitsgerät.

Die wichtigste Komponente in einem Hochdruckreiniger ist die sogenannte Kolbenpumpe. Diese besteht meist aus Messing oder hochdruckgeeignetem Aluminium. Da die Geräte stets mit Frischwasser versorgt werden müssen, besitzen sie meist an der Vorderseite einen Wasseranschluss, der mit den gängigen Schlauchkupplungen verbunden werden kann (zum Beispiel von GARDENA). Das einfließende Wasser wird mit einem sogenannten Hubkolben unter Druck gesetzt. Anschließend gelangt das Wasser über ein Auslassventil in den Wasserhochdruckschlauch und durch diesen in die Sprühdüse.

Durch Drücken des Abzugs an der Düse, wird das Wasser durch die Lanze kraftvoll herausgeschossen. Da der Weg des Wassers durch den Hochdruckreiniger immer minimal Zeit in Anspruch nimmt, fällt je nach Leistung der Pumpe während des Arbeitsvorganges der Wasserdruck (Arbeitsdruck) etwas ab (um circa 10 bis 40 bar). Hierbei wird deshalb zwischen Arbeitsdruck und Maximaldruck unterschieden.

Unser Experten-Tipp:
Bitte gehen Sie vorsichtig und umsichtig mit einem Hochdruckreiniger um. Aufgrund des hohen Wasserdrucks besteht Verletzungsgefahr. Der an der Düse austretende Wasserstrahl hat je nach Entfernung zum Objekt genug Kraft, um selbst dünnere Materialien zu durchtrennen. Setzen Sie ihn also mit Bedacht ein.

Kärchern mit einem Hochdruckreiniger

Kärcher Hochdruckreiniger

Warum wird im Volksmund das Wort "kärchern" stets mit der Arbeit mit einem Hochdruckreiniger in Verbindung gebracht?

Das Unternehmen Alfred Kärcher GmbH & Co. KG wurde bereits in den frühen dreißiger Jahren gegründet. Der erste handelsübliche Hochdruckreiniger für private Haushalte kam viele Jahre später auf den Markt - nämlich 1984. Seit über drei Jahrzehnten werden nun die knallgelben Hochdruckmaschinen in vielen verschiedenen Varianten hergestellt und verkauft. Aufgrund der frühen Markenpräsenz hat sich das Wort "kärchern" daher im Sprachgebrauch durchsetzen können.

Gebrauch von Reinigungsmitteln

Reinigungsmittel für Hochdruckreiniger

Neben der Verwendung von Wasser zur Boden- und Objektreinigung, kann bei nahezu allen Hochdruckreinigern über einen vorhandenen Behälter oder eine separate Anschlussstelle ein geeignetes Reinigungsmittel zugesetzt werden. Dieses wird vor allem in der Pflege von Fahrzeugen einsetzt und fungiert als Aktivschaumreiniger. Der Aktivschaumreiniger eignet sich hervorragend für die Entfernung von fett- und ölhaltigen Ablagerungen und starken Verschmutzungen.

Bei Arbeiten an Hausfassaden oder Terrassenbelägen kommen bei Bedarf entsprechend dem Anwendungsbereich andere Mittel und Zusätze zum Einsatz. Die allgemein üblichen Garten- und Fassadenmittel beinhalten in der Regel Lösungsmittel, die Pflanzenpigmente und andere Verunreinigungen problemlos an- und auflösen.

Unser Experten-Tipp:
Prinzipiell sollten Sie vor dem Gebrauch von chemischen Reinigungsmitteln stets abwägen, ob diese unbedingt notwendig sind. Die meisten Verschmutzungen schafft häufig allein schon das reine Wasser mithilfe des hohen Drucks. Wenn Sie dennoch den Einsatz eines Reinigungsmittels in Betracht ziehen, sollten Sie bei Hochdruckreinigern auf die richtige Dosierung achten. Die handelsüblichen Produkte sind nahezu immer hoch dosiert und sollten deshalb mit Wasser verdünnt werden. Viel hilft in diesem Fall nämlich nicht viel, sondern schadet nur der Umwelt.

Reinigung von Bodenbelägen im Garten

Reinigen von Bodenbelägen mit einem Hochdruckreiniger

Am häufigsten kommt der Hochdruckreiniger im Garten und rund ums Haus zum Einsatz. Vor allem vermooste und verschmutzte Gehwege aus Betonplatten oder Pflastersteinen sind prädestiniert für die Verwendung der Geräte. Für die Reinigung bieten sich diverse nützliche Zubehörteile an. Von der einfachen Sprühlanze bis hin zur rotierenden Waschbürste gibt es für jede Aufgabe das passende Zubehör.

Je nach Beschaffenheit des zu reinigenden Untergrundes, sollten Sie sich zuerst in Sachen Abstand und Wasserdruck vorsichtig an ein optimales Ergebnis für Ihren Bodenbelag herantasten. Denn gleich mit Volldampf draufzuhalten ist nicht die beste Lösung und kann auch schnell nach hinten losgehen.

Zum Beispiel besteht bei speziell behandelten und anfälligen Terrassenbelegen wie Fliesen die Gefahr, diese mit zu viel Wasserdruck zu beschädigen.

Auch bei der Verwendung von Hochdruckreinigern in Verbindung mit Holz sollten Sie Vorsicht walten lassen. Wenn man Wasser mit Hochdruck auf beispielsweise eine Holzterrasse oder einen Holzzaun schießt, dringt dieses in die Struktur des Holzes ein und kann diese nicht nur anrauen und splittern lassen, sondern von innen heraus nachhaltig beschädigen. Da viele Hölzer / Bretter für den Außenbereich imprägniert sind, würden Sie diese ebenfalls mit dem Wasserdruck zerstören. In vielen Fällen eignet sich ein an- oder abschleifen des Holzes oder schonendes Schrubben mit einem geeigneten Schwamm eher, als die Verwendung eines Hochdruckreinigers.

Wieviel Wasser verbraucht ein Hochdruckreiniger?

Wasserverbrauch von Hochdruckreinigern

Bei dem Einsatz eines Hochdruckreinigers mit einem durchschnittlichen Wasserdruck von 140 bar, ist ein Wasserverbrauch von bis zu 600 Litern pro Stunde realistisch.

Im Vergleich dazu gehen bei der Verwendung eines handelsüblichen Gartenschlauches und einem maximalen Wasserdruck von 6 bar gut das 6- bis 8-fache der Wassermenge verloren. Nur eben nicht ansatzweise so effizient.

 

Hochdruckreiniger-Typen

Bevor Sie in die Gerätevielfalt des Themengebiets der Hochdruckreiniger eintauchen, sollten Sie sich am besten schon im Vorfeld darüber im Klaren sein, welchen Gerätetypen Sie bei sich Zuhause eigentlich gebrauchen können. Wie bei vielen anderen Gartengeräten auch, gibt es auch bei den Hochdruckreinigern nämlich Elektro- als auch benzinbetriebene Geräte. Ein wichtiger Entscheidungsfaktor könnte dementsprechend also auch schon das Fehlen einer Stromquelle sein oder der unbequeme Umgang mit einem Benzinkanister. Worin die Geräte-Typen sich im Detail unterscheiden und welche Vor- und Nachteile sie mit sich bringen, erläutern wir jetzt.

Elektrische Hochdruckreiniger

Elektro-Hochdruckreiniger

Der elektrische Hochdruckreiniger eignet sich wunderbar für einfache Arbeiten wie die Reinigung kleinerer Terrassen, Gehwege, Gartenmöbel und Fahrzeugen. Sollte sich also das zukünftige Arbeitsfeld lediglich auf diese Tätigkeiten beschränken, sind Sie mit diesem Gerätetypen gut bedient.

 

Vorteile von elektrischen Hochdruckreinigern

Verglichen mit einem handelsüblichen Benzin-Hochdruckreiniger, arbeitet der elektrisch betriebene Hochdruckreiniger um einiges ruhiger und durch die Verwendung von Strom statt Benzin, auch umweltschonender. Auch sind die Elektro-Modelle meist wesentlich kompakter, leichter und besser zu manövrieren als ihre benzinbetriebenen Artgenossen. Ein weiterer Vorteil gegenüber den Benzinern ist der geringere Kostenfaktor. Sie kosten meist in der Anschaffung deutlich weniger und zeichnen sich zudem durch geringe Betriebskosten aus.

Nachteile elektrischer Hochdruckreiniger

Wie bei allen mit Strom betriebenen Geräten ist der größte Nachteil das für den Betrieb notwendige Stromkabel samt Stromquelle. Dieser Umstand sorgt für einen kleineren Aktionsradius. Bei aufwändigeren Arbeiten rund um das Haus kann das Stromkabel und gegebenenfalls das Hantieren mit einer Kabeltrommel oder einem Verlängerungskabel äußerst störend werden. Ein Elektro-Hochdruckreiniger ist nicht so leistungsstark wie sein benzinbetriebener Artgenosse. So kann es also auch passieren, dass Sie auf Verschmutzungen treffen, die sie mit der elektrischen Variante nicht entfernen können.

Auch der Verschleiß ist bei Elektro-Hochdruckreinigern zumeist höher. Dies hängt natürlich auch stark von der Qualität des Produktes ab.

Benzin-Hochdruckreiniger

Benzin-Hochdruckreiniger

Benzinbetriebene Hochdruckreiniger zeichnen sich vor allem durch ihre Kraft und durchschnittlich hohe Lebenserwartung aus. Das liegt zum einen an den kräftigen Benzinmotoren als auch an den meist stabileren Komponenten. Aufgrund ihrer hohen Leistungsfähigkeit kann man sie wunderbar für hartnäckig verunreinigte Böden, Fassaden etc. verwenden. Benzin-Hochdruckreiniger sind für eine flexible und häufige Verwendung ausgelegt.

 

Vorteile von Benzin-Hochdruckreinigern

Da ein Benzin-Hochdruckreiniger über einen eigenen Benzintank und somit Energiequelle verfügt, ist er überall flexibel einsetzbar. Ganz ohne störendes Kabel. Da die Benziner-Variante um einiges stärker als die Elektro-Variante ist (höherer Wasserdruck), benötigt man für die Reinigung stark verunreinigter Flächen und Objekte in der Regel keine chemischen Reiniger. Das schont Umwelt und Portemonnaie.

Der zumeist höhere Preis der Geräte kommt durch die meist besseren und haltbareren Einzelkomponenten zustande. Bessere Qualität bedeutet in den meisten Fällen auch eine höhere Langlebigkeit. Bei häufiger Nutzung sollten Sie also den etwas teureren Benziner bei Ihrer Kaufentscheidung in Betracht ziehen.

Nachteile von Benzin-Hochdruckreinigern

Benzin-Hochdruckreiniger sind um einiges größer, schwerer und damit auch um einiges unhandlicher als elektrisch betriebene Modelle. Die Handhabung ist vor allem beim Startvorgang nicht so selbsterklärend wie die der elektrisch betriebenen Geräte. Durch die Verwendung von Benzin als Treibstoff, ist der Benziner nicht unbedingt die umweltfreundlichste Bauart und kostet auch im Nachhinein Geld. Benzin muss gekauft und geholt werden.

Aufgrund der hohen Leistungsausbeute sollten Sie bei der Bearbeitung Ihrer Böden, Fassaden etc. auf genügend Abstand zum Objekt und den passenden Wasserdruck achten. Viel Leistung kann bei falschem Gebrauch auch viel kaputt machen.

Zusammenfassung: Man kann zusammenfassend also sagen, dass je nach Anwendungsbereich der eine Hochdruckreinigertyp geeigneter ist als der andere. Sehen Sie sich also in unseren Vergleichstabellen und Produktberichten unbedingt die bevorzugten Einsatzgebiete des jeweiligen Gerätes an.

Die Wahl der richtigen Hochdruckreiniger-Düse / -Lanze

Düsen und Lanzen für Hochdruckreiniger

Die Auswahl an Hochdruckreinigern für den Haus- und Gartenbereich ist riesig. Was aber ist nach der Wahl Ihres Elektro- oder Benzin-Hochdruckreinigers noch wichtig? Das ist die richtige Wahl der Düse und Lanze.

Zum mitgelieferten Standardzubehör eines Hochdruckreinigers gehört meistens eine Kombidüse bzw. Variodüse (Kärcher) als auch eine Rotordüse (Dreckfräse). Diese Düsenarten reichen für den Großteil der Arbeiten rund ums Haus aus. Wenn Sie bei sich Zuhause aber eine große Terrasse oder einen gepflasterten Hof haben, sollten Sie zwecks Arbeitserleichterung und Zeitersparnis, über eine für Ihr Modell passende Zubehördüse nachdenken.

Die meisten Hersteller bieten für Ihre Geräte einen sogenannten Terrassenreiniger an. Mit dessen Hilfe können Sie innerhalb kürzester Zeit großflächige Bereiche mühelos von Verschmutzungen befreien.

Aber auch für unsere zwei- und vierrädrigen Begleiter haben die Hersteller etwas zu bieten. Vor allem beim Auto sollte man auf eine möglichst schonende Behandlung / Reinigung achten. Der Lack kann bei der Verwendung der Standarddüse, dem falschen Abstand und einem zu hoch eingestellten Wasserdruck schnell Schaden nehmen. Damit dies nicht geschieht, wurden schonende Bürstenaufsätze mit weichen Borsten oder Lamellen entwickelt, die dem Lack nicht schaden. Wenn Sie also Ihr Auto häufig zuhause (ohne Reiniger) abspülen möchten, wäre diese Düse eine sinnvolle Anschaffung.

Kombidüse

Kombidüsen bei Hochdruckreinigern

Die sogenannte Kombidüse hat zwei Einstellungsmöglichkeiten. So lässt sich bei dieser Düsenart mithilfe einer schnellen Drehung an der Düsenspitze zwischen Punktstrahl und Flachstrahl umschalten.

  • Bei der Verwendung der Punktstrahl-Einstellung wird der austretende Wasserstrahl auf einen kleinen Punkt fokussiert. Dieser hat dementsprechend viel Kraft und eine hohe Reinigungsleistung. Diese Einstellung ist ideal für die Entfernung kleinflächiger und starker Verschmutzungen.
  • Bei Einstellung des Flachstrahls wird der austretende Wasserstrahl an der Düsenspitze aufgefächert und somit verbreitert. Der auftreffende Wasserstrahl ist also flächenmäßig größer und nicht so hart wie der punktuelle Strahl. Optimal geeignet, wenn Sie eine etwas größere Fläche sauber machen möchten.

Rotordüse

Rotordüsen bei Hochdruckreinigern

Bei der Rotordüse (auch Dreckfräse genannt) handelt es sich um eine Punktstrahldüse, die sich kreisförmig bewegt. Durch die Geschwindigkeit der Wasserrotation und der dadurch schnell wechselnden Kraftintensitäten wird eine Art Meißeleffekt erzeugt. Dieser ist ohne Weiteres in der Lage auch große Flächen zuverlässig von Dreck und Schmutz zu befreien.

Unser Experten-Tipp:
Bei der Verwendung eines Hochdruckreinigers besteht stets Verletzungsgefahr. Gehen Sie also dementsprechend verantwortungsbewusst mit dem Gerät um und richten Sie die Düse niemals auf Mensch und Tier.

Hochdruckreiniger Test 2018

Hochdruckreiniger Test 2018

Auf unseren Vergleichsseiten finden Sie alle wichtigen Angaben zu den beliebtesten Geräten der breiten Käuferschaft. Die Produktdaten wurden von uns detailliert recherchiert und kostenlos zusammengetragen. Pro Gerät werden von uns eine Vielzahl an Kundenmeinungen / Rezensionen und Herstellerbeschreibungen aufbereitet und zusammenfassend beschrieben. Damit wird eine reelle Produkteinschätzung möglich. Auf unseren Seiten finden Sie überwiegend faktenbasierte Produktberichte. Eigene Hochdruckreiniger Tests werden von uns gesondert ausgewiesen.

Ergänzend zu unseren eigenen Berichten lohnt sich stets auch ein Blick in einen Hochdruckreiniger-Test 2018 renommierter Unternehmen wie Stiftung Warentest oder ETM Testmagazin, die unter exakt festgelegten Rahmenbedingungen echte Produkttests vornehmen. Viele Testergebnisse der gerade genannten Unternehmen überschneiden sich in vielen Kriterien mit unseren eigenen Recherchen und eignen sich gut für eine fundierte Kaufentscheidung.

Acht Hochdruckreiniger im Test

Noch mehr Wissenswertes über Hochdruckreiniger finden Sie auf Wikipedia: de.wikipedia.org/wiki/Hochdruckreiniger

Die Wahl des richtigen Hochdruckreinigers

In diesem Ratgeber-Artikel erfahren Sie, auf welche Kriterien und Produkteigenschaften Sie beim Kauf eines Hochdruckreinigers besonders achten müssen und welcher für Ihr Zuhause voraussichtlich am geeignetsten ist.

Gegenstand und Ort der Reinigung

Fahrzeugwäsche mit Hochdruckreiniger

Ein Hochdruckreiniger ist vielseitig einsetzbar und je nach Gerätevariante in der Lage, auch starke Verschmutzungen problemlos zu entfernen. Dabei spielt es keine Rolle, ob Sie den Gehweg, Ihre Terrasse, das Auto oder Ihre Hausfassade reinigen möchten.

Die beiden zur Verfügung stehenden Gerätetypen (Elektro- und Benzinhochdruckreiniger) haben jeweils ihre Vor- und Nachteile. Ziehen Sie deshalb bezüglich des Einsatzgebietes unsere Vergleichstabellen und Produktberichte zu Rate. Diese geben detailliert Aufschluss über das bevorzugte Einsatzgebiet der Geräte.

  • Sollten Sie beispielsweise einen Elektro-Hochdruckreiniger favorisieren, um lediglich Ihre Terrasse oder Ihr Auto zu reinigen, sollten Sie vorher sicher stellen, dass in den genannten Bereichen auch eine Steckdose vorhanden ist.
  • Wenn Sie bereits im Vorfeld wissen, dass Sie in bestimmten Bereichen nur mithilfe von Kabeltrommel oder Verlängerungskabel Strom bekommen, sollten Sie unter Umständen den Kauf eines Benzin-Hochdruckreinigers in Erwägung ziehen.

Wie groß ist die zu reinigende Fläche?

Bei der Reinigung von großen Terrassen von über 20 Quadratmetern oder der Hausfassade, sollten Sie möglichst zu einem stärkeren Hochdruckreinigermodell greifen. Bei einfachen Anwendungen wie der Gehweg- oder Autoreinigung wird ein preiswertes Modell meist ausreichen.

Wasserdruck (bar)

Wasserdruck von Hochdruckreinigern

Pauschal gilt: "Je größer der Wasserdruck, desto höher ist die Reinigungsleistung des Hochdruckreinigers." Das an der Düse austretende Wasser hat bei den einfachen und günstigen Modellen meist zwischen 100 und 140 bar Druck. Damit lassen sich einfache Arbeiten wie die Auto- oder Grillreinigung sowie kleinere Gehwege problemlos von Verschmutzungen befreien. Bei größeren Flächen oder beispielsweise Dachrinnen, sollten Sie zu Geräten mit einem höheren Wasserdruck tendieren.

Fördermenge / Wasserdurchfluss (Liter pro Stunde)

Bei hartnäckigen und großflächigen Verschmutzungen macht es durchaus Sinn, einen Hochdruckreiniger mit einer hohen Wasserdurchflussmenge in Betracht zu ziehen. Je mehr Wasser das Gerät pro Stunde "durchjagen" kann, desto effizienter ist auch die Reinigungsleistung.

Chemische Reinigungsmittel

Chemische Reinigungsmittel mit Hochdruckreinigern

Wenn Sie vor dem Kauf in Betracht ziehen, auch Reinigungsmittel einzusetzen, sollten Sie bei bei der Wahl Ihres zukünftigen Hochdruckreinigers unbedingt auf ein Modell achten, dass als Ausstattungsmerkmal einen integrierten Reinigungsbehälter oder eine separate Anschlussstelle für entsprechende Mittel verfügt.

 

Preis des Hochdruckreinigers

Je nach Ausstattung, Leistung und Gerätetyp fällt natürlich auch der Anschaffungspreis des Gerätes hoch oder niedrig aus. Die Wahl ist in erster Linie vom zukünftigen Einsatzgebiet abhängig. Erst dann sollte der Preis eine Rolle spielen. Wie bei anderen Gartengeräten auch, gilt bei den Hochdruckreinigern ebenfalls das Sprichwort "Qualität hat ihren Preis". Die Preisspanne erstreckt sich von 100 € bis über 1000 €. Dabei variieren die Leistungsdaten zumeist deutlich. Allein der Preissprung von Elektro- auf Benzin-Hochdruckreiniger ist spürbar.

Garantieleistung

Wie gut ein Gerät ist, bemisst sich bei vielen Geräten auch an der vom Hersteller gegebenen Garantieleistung. Bei der Wahl eines günstigen Einsteiger-Hochdruckreinigers ist die Garantie meist auf die in Deutschland geltenden gesetzlichen Bestimmungen beschränkt. Also ein Jahr Garantie und ein Jahr Gewährleistung. Achten Sie vor allem bei der Anschaffung eines kostenintensiveren Modells auf eine entsprechend hohe Garantieleistung oder ziehen Sie eine separate Garantieverlängerung in Betracht.

Unser Experten-Tipp:
In der Gewährleistung sind meist die gängigen Verschleißteile "ausgeklammert". Bei vielen Geräten macht eine Reparatur aufgrund des geringen Anschaffungspreises keinen Sinn. Darum ist es stets ratsam, sich über die Garantiebedingungen im Vorfeld schlau zu machen.

Zubehör

Hochdruckreiniger-Zubehör

Bei den meisten Hochdruckreinigern ist im Lieferumfang sowohl eine Kombidüse als auch eine Rotordüse (Dreckfräse) enthalten. Achten Sie beim Kauf darauf, dass diese Düsen mit an Bord sind und das es vom gewählten Hersteller auch weiteres kompatibles Zubehör für das Gerät Ihrer Wahl gibt. So ist bei der Reinigung von Terrassen oder Gehwegen im Nachhinein immer sinnvoll, auch einen Terrassenreiniger dazu zu kaufen.

 

Stauraum

Ein Hochdruckreiniger benötigt je nach Modell meist nicht viel Stauraum. Dennoch sollten Sie im Vorfeld sicher stellen, dass das Gerät bei Ihnen einen geeigneten Standort erhält. Sollten Sie generell nicht viel Platz haben, empfiehlt sich die Wahl eines Gerätes mit geringen Abmessungen.


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