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Rasen reparieren leicht gemacht

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So reparieren Sie Ihren kaputten Rasen

Rasen reparieren leicht gemacht
Rasen reparieren leicht gemacht

Falsche oder fehlende Rasenpflege kann zu braunen oder gar kahlen Stellen in Ihrem Garten führen. Auch Schneeschimmel oder Pilze können Ihrem Gras arg zusetzen. Mit unseren hilfreichen Tipps gegen Unkraut, braunen und verbrannte Rasen, reparieren und sanieren Sie Ihren Grasteppich in kürzester Zeit und erhalten wieder ein sattes, saftiges Grün.

1. Mähen Sie Ihren Rasen kurz

Um die weiteren Arbeitsschritte zu erleichtern, mähen Sie Ihren Rasen so kurz wie möglich. Das dadurch entstehende Platzangebot ermöglicht eine bessere Ausbreitung des neuen Rasens und beugt der Ausbreitung von Unkraut vor. Bitte daran denken: Hohe Außentemperaturen und direkte Sonneneinstrahlung kann Ihren Rasen verbrennen, deshalb achten Sie bitte auf die Witterungsbedingungen.

2. Moosentfernung durch Vertikutieren

Der nächste Arbeitsschritt ist Vertikutieren. Mit den messerähnlichen Haken rupft der Vertikutierer oder ein Rasenmäher mit Vertikutierfunktion den ungeliebten Filzteppich aus dem Rasen, um ihm wieder die für ihn lebenswichtige Luft zu verschaffen. Durch das Aufschneiden der Bodenoberfläche können nun das Wasser und die Nährstoffe ungehindert zurück an die Graswurzeln gelangen. Weitere Informationen finden Sie in unserem Ratgeber Einen Rasen richtig vertikutieren.

3. Moos und Pflanzenreste vom Rasen entfernen

Entfernen Sie die nach dem Mähen auf dem Rasen verbliebenen Moos- und Grasreste und entsorgen Sie diese auf dem Kompost. Dafür gut geeignet sind zum Beispiel Laub- bzw. Rechenbesen. Ihr Rasen ist nun zur Aussaat neuer Rasensamen vorbereitet.

4. Benutzen Sie einen Streuwagen zur Aussaat

Durch das Vertikutieren und die Verwendung des Rechens ist die Bodenschicht aufgelockert und ideal zur Aufnahme neuer Rasensamen vorbereitet. Wir empfehlen die Verwendung eines Streuwagens der die Rasensamen gleichmäßig verteilt. Neue unschöne „Rasenlöcher“ werden dadurch vermieden und Ihr Rasen sieht anschließend schön und gleichmäßig aus.

5. Das Saatgut richtig in die Erde einarbeiten

Auf die Mischung kommt es an! Alle hochwertigen Rasensaaten bestehen aus mehreren Sorten. Durch die Mischung einzelner Rasensorten sichert man die hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Ihr zukünftiger Rasen wohlfühlt und gut anwächst. Informationen zum Thema Rasensaat finden Sie in unserem Ratgeber Schöner Rasen durch die richtige Rasensaat.

Arbeiten Sie nun vorsichtig die Rasensamen mit dem Rechen in den Boden ein. Die durch Sonnenlicht keimenden Samen sollen dabei weiterhin auf der Bodenoberfläche sichtbar sein, weil sie als Lichtkeimer ausreichend Licht zum Keimen benötigen. Die neuen Rasensamen werden nun am besten mit einer Rasenwalze angedrückt. Für nur kleine Rasenstücke kann man auch ein Brett verwenden, um die neuen Samen leicht anzudrücken, damit sie nicht durch den Wind wegfliegen.

6. Führen Sie Ihrem Rasen durch Düngen neue Nahrung zu

Die Aussaat der neuen Rasensamen ist erledigt, nun erfolgt das Düngen. Da es sehr unterschiedliche Dünger für die verschiedensten Rasensorten gibt, beachten Sie bitte die Anwendungshinweise der Hersteller. Großflächige Bodenflächen sollten vor der Aussaat gedüngt und mit der Aussaat der Rasensamen erst zwei Tage danach begonnen werden.

7. Den Rasen richtig wässern

Wasser ist für alle Lebewesen das Wichtigste - auch für Ihren Rasen. Achten Sie darauf, dass der Rasen nicht im Vollstrahl gewässert wird und es sich auf dem Boden keine Pfützen bilden, die das Saatgut heraus schwemmen können. Die Brausefunktion ist hier die richtige Wahl.

8. Wöchentliches Rasenmähen

Der Rasen wächst und sollte nun einmal wöchentlich gemäht werden. Bitte beachten Sie dazu die sogenannte „Ein-Drittel-Regel“. Informationen hierzu finden Sie ebenfalls in unserem Rasen-Ratgeber Schöner Rasen durch die richtige Rasensaat.

9. Den Rasen belüften

Ab jetzt gilt es geduldig sein und dem Rasen frische Luft zuführen. Benutzen Sie zum Aerifizieren einen Rasenlüfter. Eine Walze mit kleinen Drähten wird gleichmäßig über den Rasen geführt, um den Rasenuntergrund aufzulockern, damit der Boden vermehrt Sauerstoff aufnehmen kann. Dieser Arbeitsschritt beugt übrigens auch dem erneuten Verfilzen durch Moos und Unkraut vor.

10. Rasenschäden vorbeugen ist besser als heilen

Das gilt nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Ihren Rasen. Richtiges Belüften, Wässern und die Entfernung von Unkraut oder Löwenzahn lässt den Rasen strahlen und zum Stolz seines Besitzers werden. Zur leichten Entfernung von Unkraut und Löwenzahn empfehlen wir Ihnen den Unkrautstecher, mit dem sich unliebsame Pflanzen superleicht samt Wurzel entfernen lassen.

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