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Schneeschimmel: Wintertipps für Ihren Rasen

So beugen Sie Schneeschimmel vor

Schneeschimmel: Wintertipps für Ihren Rasen
Schneeschimmel: Wintertipps © freeimages.com

Schneegestöber - die weiße Pracht im Garten oder ein Problem für Ihren Rasen? Winter im eigenen Garten, oft schön und so besinnlich. Leider trügt der Schein, weil der Winter auch Gefahren für Ihren Rasen mit sich bringt. Graspflanzen sind von Natur aus anfällig für Krankheiten wie Schneeschimmel oder Typhulafäule.

Diese hinterlassen nach einem Winter braune und fleckige Flächen mit einem watteartigen, grauem, grauweißem bis rosafarbenem Myzel (Gesamtheit der fadenförmigen Zellen eines Pilzes). In der Landwirtschaft werden diese Schäden an Kulturpflanzenbeständen auch als Auswinterung bezeichnet.

Schneeschimmel vermeiden - Rasen betreten verboten!

Die Ausbreitung dieser Pilzkrankheiten kann man verhindern. Betreten Sie Ihren Rasen so vorsichtig und so wenig wie nötig und nur im „Notfall“, sobald der Winter Ihren Rasen im Griff hat. Der dadurch verdichtete Schnee führt zu einem Luftabschluss über der Rasenfläche. Ihr Rasen ist bei Schnee besonders anfällig durch die konstanten Temperaturen und die hohe Luftfeuchtigkeit unter der Schneedecke. Das natürliche Ablüften Ihres Rasens bleibt aus und führt in der Folge zu den hier beschriebenen Symptomen des Schneeschimmels oder der Typhulafäule.

Folgen von Rasenschimmel oder Rasenpilzen

Die Folge: Die Sporen dieser Pilzkrankheiten finden besonders gute Wachstumsbedingungen unter einer festgetretenen Schneedecke und vermehren sich rasant. Die Ausbreitung der Typhulafäule wird außerdem durch das zusammengedrückte Gras unter dem Schnee begünstigt.

Erst nach der Schneeschmelze im Frühjahr sieht man die unschönen Problemflächen in Ihrem Rasen. Ihr ehemals schöner Rasen zeigt Ihnen unregelmäßig geformte Grashalme und die schon beschriebenen braunen und fleckige Flächen.

Was tun bei Schneeschimmel und Pilzen?

Die gute Nachricht: Bei guter und korrekter Pflege Ihres Rasens wächst sich Schneeschimmel im Frühjahr selbst wieder heraus. Entfernen Sie dazu im Frühling die betroffenen Teile, indem Sie den Rasen intensiv und tief durchharken. Wenn möglich, vertikutieren Sie Ihren Rasen außerdem. Dadurch kommt frische Luft an die Wurzeln und verbessert das Mikroklima unter dem Gras erheblich.

Um die betroffene Rasenfläche weiter zu unterstützen, können Sie ihm auch einen guten Rasendünger gönnen. Das stärkt die angeschlagenen Rasenpflanzen und hilft ihnen, sich wieder gut zu entwickeln. Düngen Sie in regelmäßigen Abständen circa alle 4 bis 5 Wochen und mähen Sie Ihren Rasen maximal einmal die Woche.

Weitere Tipps zur richtigen Rasenpflege finden Sie in unserem Ratgeber Rasen reparieren leicht gemacht.

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