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Rasen-Mähroboter McCulloch ROB R600 im Vergleich

Rasen-Mähroboter McCulloch ROB R600 Vergleich
McCulloch ROB R600 © McCulloch

Der ursprüngliche Kettensägen-Pionier McCulloch, welcher mittlerweile zur schwedischen Unternehmensgruppe Husqvarna gehört, präsentiert mit dem ROB R600 seinen ersten Rasen-Mähroboter. Mit einer Schnittbreite von 17 Zentimetern ist das Gerät für Rasenflächen bis zu 600 m² ausgelegt und bietet zudem zahlreiche Sicherheitsfunktionen.

Für diesen Bericht haben wir uns das Datenblatt des Roboters einmal genauer angesehen und stellen die Vor- und Nachteile des McCulloch ROB R600 sowie die Unterschiede zum Schwestermodell ROB R1000 heraus. Außerdem verraten wir Ihnen, mit welchen Modellen anderer Gerätehersteller er verwandt ist und welche Vorteile das bietet.

Ersteindruck und Lieferumfang vom R600

Der ROB R600 ist ein echter Hingucker. Sein matt glänzendes, schwarzes Kunststoffgehäuse ist an der Oberseite und auf den beiden Antriebsrädern orange abgesetzt. Hier haben die McCulloch-Designer ganze Arbeit geleistet, so dass Einem neidische Nachbarsblicke sicher sind. Die Verarbeitung kann insgesamt als wertig bezeichnet werden.

Mit seinen 59 cm Länge, 44 cm Breite und 26 cm Höhe zählt er dabei eher zu den kleineren Rasenmährobotern im Vergleich. Das zeigt sich auch beim Gewicht, das bei 7 Kilogramm liegt. Über den integrierten Tragegriff an der Vorderseite lässt sich das Gerät problemlos tragen.

Lieferumfang

Der Lieferumfang des McCulloch ROB R600 lässt ebenfalls kaum zu wünschen übrig:

  • Mähroboter
  • Ladestation und Netzteil
  • 150 Meter Begrenzungskabel
  • 200 Haken
  • Verbinder und Anschlussklemmen
  • 3 zusätzliche Messer
  • Bedienungsanleitung

Installation und Einrichtung vom ROB R600

Dank der beiliegenden Kurzanleitung geht die Installation des ROB R600 vergleichsweise schnell von Statten. Je nach Grundstücksgröße dauert das Verlegen des Begrenzungskabels natürlich dennoch so seine Zeit.

1. Ladestation platzieren

Zuerst muss ein geeigneter Platz für die Ladestation gefunden werden. Er sollte nah am Haus und in der Nähe einer Steckdose liegen. Damit der Mähroboter seine Station problemlos anfahren kann, dürfen im Umkreis von drei Metern keine Büsche oder sonstige Hindernisse stehen. Außerdem muss die Ladestation gerade positioniert werden. Nach dem Aufstellen kann bereits das Netzteil angeschlossen werden.

2. Such- und Begrenzungskabel verlegen

Anschließend wird das Begrenzungskabel als Schleife komplett um den gewünschten Arbeitsbereich des R600 gelegt. Büsche, Bäume und andere größere Hindernisse müssen dabei vom Kabel umschlossen werden, damit der Roboter diese erkennt. An einer Stelle im Garten muss dabei eine Öse gelegt werden, an der das Begrenzungs- mit dem sogenannten Suchkabel verbunden wird, welches wiederrum zur Ladestation führt.

Das Such- und Begrenzungskabel kann entweder auf oder unter der Grasnarbe verlegt werden. Grundsätzlich empfehlen wir, um Stolperfallen zu vermeiden, ein Einbringen der Kabel in die Erde. Die Haken fixieren sie dabei etwa in einem Abstand von jeweils 75 Zentimetern. Zu Büschen wird ein Abstand von rund 20 Zentimetern empfohlen, zu Gehwegen reichen 5 Zentimeter.

3. Starten und stoppen des ROB R600

Sind alle Kabel verlegt und ordnungsgemäß miteinander verbunden, kann der Mähroboter gestartet werden. Beim Drücken der roten STOP-Taste auf der Oberseite vom ROB R600 öffnet sich die Abdeckung. Darunter befindet sich das Drehrad für die Schnitthöhe sowie das LCD-Display mit 15 Tasten, über das der Rasenmäher umfangreich konfiguriert werden kann.

Der Hauptschalter muss zuerst auf Position 1 gestellt werden. Handelt es sich um die erste Inbetriebnahme, kann in der nun stattfinden Startsequenz unter anderem ein PIN-Code eingegeben werden. Zuletzt wird die START-Taste gedrückt.

Um den ROB zu stoppen muss lediglich die rote STOP-Taste gedrückt werden. Die rotierenden Messer stoppen daraufhin augenblicklich.

Installationsvideo vom McCulloch ROB

Li-Ionen-Akku mit kurzer Ladezeit

Der verbaute Lithium-Ionen-Akku bietet mit seinen 18 Volt eine maximale Mähdauer von rund 65 Minuten pro Ladezyklus. Anschließend fährt der McCulloch ROB R600 automatisch zurück zu seiner Ladestation und lädt sich in circa 50 Minuten wieder voll auf. Schneller können dies nur wenige Geräte. Pro Stunde schafft der kleine Roboter so zwischen 43 und 48 m² Rasenfläche. Je nach Grundstücksfläche müssen dementsprechend die Mähzeiten angepasst werden.

Die Lautstärke liegt bei garantierten 59 dB(A), womit der ROB R600 zu den leiseren Robotermähern gehört. Ja nach Abstand zum Nachbarn sind somit auch Mähzeiten am Wochenende oder abends möglich.

Zufällige Mähstrategie

Bei der Mähstrategie setzt der McCulloch, wie viele Hersteller, auf ein zufälliges Bewegungsmuster. Das heißt, der Roboter entscheidet selbständig, in welchen Bahnen er den Rasen mäht. Durch das regelmäßige Mähen bleibt der Rasen so stets kurz und es entstehen keine Streifen.

Ihr Grundstück sollte allerdings keine Steigungen über 25 Prozent enthalten. Hier kommt der ROB an seine Grenzen. Bei steileren Hängen sollten Sie eher zu einem anderen Modell greifen.

Highlights vom McCulloch R600

  • Schnelle Installation
  • Viele Sicherheitssensoren
  • Auch bei Regen einsetzbar
  • Programmierbare Mähzeiten
  • Kurze Ladezeit von 50 Minuten
  • Sehr gutes Schnittbild

Sehr gutes Schnittbild

An der Unterseite vom ROB R600 befinden sich die drei Klingen auf einer rotierenden Scheibe, die das Gras sehr genau schneiden. Je nach Mähhäufigkeit sollten die Messer alle zwei bis drei Monate gewechselt werden, um die gute Schnittqualität beizubehalten. Ein Messer-Set liegt dem Lieferumfang bereits bei, weitere Ersatzmesser für den ROB R600 können kostengünstig im Handel erworben werden. Viele Käufer sind mit der Schnittqualität des R600 sehr zufrieden.

Die Schnitthöhe lässt sich zwischen 20 und 50 Millimetern einstellen. Dies geschieht bequem über das Drehrad unter der oberen Abdeckklappe, oberhalb vom Display. Fortan mäht der McCulloch R600 den Rasen auf der gewünschten Höhe. Seine Arbeitsbreite beträgt dabei übrigens 17 Zentimeter.

Herstellervideo vom ROB Mähroboter

Leichte Programmierbarkeit und Sicherheitsfunktionen

Kommen wir zur großzügigen Ausstattung, die wir bereits angesprochen haben. Über das Eingabefeld mit seinen 15 Tasten kann der McCulloch R600 ganz individuell auf die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Besonders interessant ist die Programmierung der Mähzeiten und -tage. Die Bedienung ist dabei intuitiv und leicht verständlich.

Viele Sensoren und Diebstahlschutz

Auch mit Sicherheitsfunktionen hat McCulloch nicht gegeizt. Im ROB R600 finden sich alle Sensoren, die mittlerweile als Standard angesehen werden können. Die Vergabe eines eigenen PIN-Codes gehört ebenso dazu, wie ein akustischer Diebstahlalarm, welcher erst bei Eingabe des richtigen Codes verstummt. Da die Ladestation individuell zum Gerät gehört, kann der ROB auch an keiner anderen Station betrieben werden. Darüber hinaus können eine Installationssperre und ein Zeitschloss konfiguriert werden.

Hebe- und Neigesensoren im Mähroboter sorgen außerdem dafür, dass die Messer beim Anheben oder Umkippen automatisch stoppen und so Verletzungen vorbeugen. Der in der Vorderseite des Geräts integrierte Kollisionssensor schützt darüber hinaus den Mähroboter und eventuelle Hindernisse vor Schäden.

Einziger Wermutstropfen ist der fehlende Regensensor. Zwar arbeitet der McCulloch ROB problemlos bei Regen, allerdings hätten wir uns gewünscht, dass er bei schlechtem Wetter in seiner Ladestation verbleibt.

Verwandte Mähroboter

Bereits in der Einleitung hatten wir die gerätetechnische Verwandtschaft des McCulloch ROB R600 angesprochen. Seit der Übernahme durch die Husqvarna Gruppe, zu der auch GARDENA gehört, wird die Produktentwicklung aller Unternehmen gebündelt. Dies hat den Vorteil, dass bereits ausgereifte Geräte, oft zu besseren Preisen, unter einer anderen Marke erneut auf den Markt gebracht werden.

Unter dem ROB R600 Gehäuse arbeitet daher ein waschechter GARDENA R40 Li. Nicht nur die technischen Daten gleichen sich, auch beim Lieferumfang hat McCulloch alles 1 zu 1 übernommen.

Unterschiede zwischen ROB R600 und R1000

Rein optisch sind der ROB R600 und R1000 identisch, so dass die Unterschiede im Detail gesucht werden müssen. Da die technischen Spezifikationen ebenfalls übereinstimmen, gehen wir davon aus, dass sich die größere Rasenfläche (1.000 m² beim R1000) vor allem aus dem umfangreicheren Installationszubehör ergibt. So befinden sich im Lieferumfang vom R1000 200 Meter Begrenzungskabel (statt 150) und 400 Haken (statt 200).

Technische Daten vom McCulloch R600

Antriebsart Akku
Für Rasenflächen bis 600 m²
Akku-Typ Lithium-Ionen
Akku-Spannung 18 V / 2,1 Ah / 6 kWh
Akku-Ladezeit 50
Akku-Laufzeit 65
Lautstärke 59 dB
Schneidsystem 3 Messer
Schnittbreite 17 cm
Schnitthöhe 20 – 50 mm
Schnitthöhenverstellung ja
Max. Grashöhe 9 cm
Mähstrategie Freies Bewegungsmuster
Geschwindigkeit kA
Max. Hangneigung 25 %
Gewicht 7,0 kg
Besonderheiten Hebe- und Neigesensoren, PIN-Code, Alarm, Zeitschloss
EAN / Artikelnummer 7391736304016 / 9670597-25

Vorteile und Nachteile vom ROB R600

+
Einfache Installation
+
Sehr gutes Schnittbild
+
Umfangreiche Sicherheitsfunktionen
+
Kurze Ladezeiten
+
Niedrige Lautstärke
+
Bewährte GARDENA-Technik
-
Kein Regensensor
-
Keine Steigungen über 25 %

Zusammenfassung vom McCulloch Mähroboter

FAZIT: Leistungsstarker Mähroboter zum fairen Preis

McCulloch hat mit dem ROB R600 sehr vieles richtig gemacht. In Anbetracht der Tatsache, dass der Mähroboter baugleich mit dem GARDENA R40Li ist, ist dies auch kein Wunder. Käufer bekommen eine ausgereifte Technik samt großem Funktionsumfang zum fairen Preis. Der R600 erhält daher eine klare Kaufempfehlung.

Unsere Meinung zu McCulloch Rob R600

4.8
 

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Unser Tipp: Neben den technischen Details und Meinungen anderer Kunden, empfiehlt sich auch immer ein eigener McCulloch Rob R600 Test!

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